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Wolfgang Gratzer

Studium u.a. der Musikwissenschaft, Dissertation über Alban Berg (1989); 2001 Habilitation im Fach Musikwissenschaft (Universität Wien); seit 2006 Gründungsmitglied des Instituts für Musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte (Universität Mozarteum Salzburg); 2008–2014 Mitglied der Arbeitsgruppe „Kunst und Wissenschaft“ (Österreichische Forschungsgemeinschaft); von 1.10. 2010 bis 30.9. 2014 Vizerektor für Entwicklung und Forschung (Universität Mozarteum Salzburg), Co-Leitung zweier Doktoratskollegs am interuniversitären Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst (2011–2014 / 2015–2018).

Forschungsschwerpunkte: Musikalische Interpretations- und Rezeptionsforschung (derzeit v.a. Musik und Migration). Neuere Publikationen: (MHg.), Musik und Migration (Musik und Migration 1), Münster: Waxmann 2017; (MHg.) Polemische Arien. Zykan, Pirchner und Wisser als Akteure in Kontroversen (klang-reden. Studien zur Musikalischen Rezeptions- und Interpretationsgeschichte 19), Freiburg/Br.: Rombach 2017.

 

Doktoratsstudium Wissenschaft und Kunst in Salzburg

Der interuniversitäre Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, kooperativ eingerichtet von der Paris Lodron Universität Salzburg und der Universität Mozarteum Salzburg, bietet verschiedene Studienmöglichkeiten.

Einen wichtigen Entwicklungsschritt stellt das seit WS 2015/16 neu installierte Interuniversitäre Doktoratsstudium Wissenschaft und Kunst dar. Das sechssemestrige Studium richtet sich an InteressentInnen, die sowohl eine wissenschaftliche Ausbildung haben als auch Kompetenzen im Bereich der künstlerischen bzw. kulturellen Produktion aufweisen.
Im Schnittfeld von wissenschaftlichen und künstlerischen Handlungen angesiedelt, soll das interdisziplinäre Studium dazu beitragen, die Wissensbestände beider Bereiche zu integrieren.

Die Zulassung zum Doktoratsstudium setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Diplom- oder Masterstudiums an einer Universität oder Fachhochschule oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten postsekundären Bildungseinrichtung voraus. Als fachlich in Frage kommend gelten jedenfalls Abschlüsse in den an der Paris Lodron Universität Salzburg sowie der Universität Mozarteum Salzburg angebotenen Studien.

Die Zulassung zum Studium erfolgt auf Grundlage eines qualitativen Auswahlverfahrens bestehend aus:

  • einem Motivationsschreiben,
  • einer Beschreibung des wissenschaftlichen Werdegangs sowie der künstlerischen bzw. kulturellen Erfahrungen und Kompetenzen,
  • der Abgabe eines Exposees,
  • der Abhaltung eines Bewerbungsgesprächs.

Das Auswahlverfahren wird von der Curricularkommission durchgeführt.

Den Abschluss des Studiums bilden die Annahme einer Dissertation und die Absolvierung einer Disputation in Form einer kommissionellen Prüfung. Bei erfolgreichem Abschluss wird der akademische Grad Doctor of Philosophy (PhD) verliehen.

Derzeit (Oktober 2017) sind sieben Studierende zugelassen, in einem Fall wurde das Studium bereits erfolgreich abgeschlossen: Sonja Prlić promovierte 2016 mit einer Studie über Frontiers. Ein Computerspiel zum Thema Flucht.

Nähere Infos: http://moz.ac.at./de/studium/sr.php?nr=144&c=1
Kontakt: Ute Brandhuber-Schmelzinger / ute.brandhuber-schmelzinger@sbg.ac.at

Wolfgang Gratzer  (2017): Doktoratsstudium Wissenschaft und Kunst in Salzburg. In: p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten # 08 , http://www.p-art-icipate.net/cms/doktoratsstudium-wissenschaft-und-kunst-in-salzburg/