Grußwort

Die 10. Ausgabe des eJournals p/art/icipate des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion – herausgegeben unter der Leitung von Dilara Akarçeşme, Persson Perry Baumgartinger und Anita Moser – ist eng mit dem vom Land Salzburg geförderten und seit Herbst 2017 am Programmbereich durchgeführten Forschungsprojekt Kulturelle Teilhabe in Salzburg verknüpft. Wie sieht künstlerische, kulturelle und zivilgesellschaftliche Teilhabe […]

>>

Impressum #10

p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten :: p/art/icipate – Producing culture actively Herausgegeben von: Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Universität Salzburg in Kooperation mit der Universität Mozarteum, Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion / Program area Contemporary Arts & Cultural Production http://www.p-art-icipate.net/ejournal-home Ausgabe Oktober 2019 // 10th Issue: October 2019 AUSGABE 10: „OPEN UP! II – Kulturelle Teilhabe […]

>>

Open Up! II – Kulturelle Teilhabe in der Praxis

Die erste im Rahmen unseres Forschungsprojektes Kulturelle Teilhabe in Salzburg entstandene eJournal-Ausgabe #9 Open Up! Ein- und Ausschlüsse in Kunst und Kultur erschien im Herbst 2018. Sie gab Einblicke in zentrale Fragestellungen, theoretische Auseinandersetzungen sowie praxisbezogene Perspektiven von Expert_innen aus Kunst, Kultur, Medien und Aktivismus. Darauf aufbauend präsentiert nun die vorliegende 10. Ausgabe Open Up! […]

>>

Digitalisierung als Tool zur Navigation durch ausschließende Kunst- und Kulturwelten im Kontext von Migration & Alter

Im Zuge des laufenden Forschungsprojektes Kulturelle Teilhabe in Salzburg: Grundlagen, Möglichkeiten, Herausforderungen, Strategien führen wir als Team des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion im Rahmen des Schwerpunktes Wissenschaft und Kunst Interviews mit Expert*innen aus dem partizipativ angelegten Kunst- und Kulturbereich durch, um uns an die Inklusions- und Exklusionsmechanismen für die kulturelle Teilhabe allgemein, jedoch auch […]

>>

Zines, Art Activism and the Female Body: What We Learn from Riot Grrrls

In 1973, the United States Supreme Court heard Roe versus Wade case and ruled that abortion was a woman’s legal right in the United States. Yet, each state has the ability to enact their own abortion laws and interpretation of The Constitution. 2019 has seen multiple states make abortions illegal after six weeks, with possible […]

>>

Nachgefragt: Wie steht es um den Kulturentwicklungsplan des Landes Salzburg?

Im Frühjahr 2018 wurde der Kulturentwicklungsplan des Landes Salzburg nach einem über einjährigen partizipativen Erarbeitungsprozess der Öffentlichkeit präsentiert. Rund zwölf Monate später gingen wir – Studierende der Paris-Lodron-Universität Salzburg und der Universität Mozarteum Salzburg – der Frage nach, wie bekannt der Kulturentwicklungsplan bei Salzburger Kulturnutzer*innen sowie Kunst- und Kulturschaffenden ist und wie seine Inhalte wahrgenommen […]

>>

„Man muss mit einer großen Leidenschaft und einem gewissen Sendungsbewusstsein arbeiten.“

Wie wird kulturelle Teilhabe im Salzburger Land umgesetzt? Welche Projekte kultureller Teilhabe gibt es bereits und welche Hürden sind noch zu meistern? Das Interviewgespräch mit Elisabeth Schneider konzentriert sich auf die aktuellen Herausforderungen von Teilhabeprozessen, auf Förderpolitik im Kunst- und Kulturbereich in Radstadt und auf die Unterschiede zwischen Stadt und Land. Elisabeth Schneider ist langjährige […]

>>

„Zuerst müssen wir uns die Frage stellen: Von welcher Kultur sprechen wir denn hier?“

Was bedeutet kulturelle Teilhabe in Salzburg und darüber hinaus? Wie kann sie in Stadt und Land Salzburg verwirklicht werden? Für Thomas Philipp – maßgeblich an der Umsetzung und wissenschaftlichen Begleitung des Kulturentwicklungsplans (KEP) des Landes Salzburg beteiligt – ist dabei die kritische Hinterfragung von Kulturbegriffen und des „hochleveligen“ Diskurses über kulturelle Teilhabe zentral, ebenso der […]

>>

„Eine Veränderung der Kulturinstitutionen steht an.“

Wie kann kulturelle Teilhabe umgesetzt werden? Welche Hürden gibt es? Über ihre Erfahrungen und Überlegungen im Zusammenhang mit der seit 2007 bestehenden Brunnenpassage und der 2012 gegründeten Wienwoche berichtet die Kulturschaffende und Kuratorin Ivana Pilić. Ein besonderer Fokus des Gesprächs liegt auf kulturpolitischen Forderungen, notwendigen Veränderungen in Kultureinrichtungen sowie in der Förderlandschaft – und was […]

>>

„Ich sehe da die Möglichkeit der Buntheit …“

Conny Felice ist seit vielen Jahren ein aktives Mitglied des gemeinnützigen Vereins Homosexuellen Initiative (HOSI) Salzburg, einem der ältesten queeren Vereine in Österreich, der verschiedene Kunst-, Kultur- und Bildungsbereiche abdeckt. Felice ist insbesondere in den HOSI-Bildungsprojekten Schule der Vielfalt und Vielfalt im Beruf beteiligt. Im Interview sprechen wir über kulturelle Teilhabe aus LGBTIQ-Sicht, safe spaces, […]

>>

Das Handy als Moment der Erzeugung von Utopien

Wie kann der digitale Raum als Raum kultureller und künstlerischer Teilhabe genutzt werden? Was bedeutet die sogenannte Gamifizierung unserer Gesellschaft? Wie steht es um den Begriff des Digital Citizenship, der aktuell in Kunst, Wissenschaft und Forschung Hochkonjunktur hat? Wie halten Institutionen im Zuge der Digitalisierung mit? Dies sind nur einige Fragen, die im Folgenden mit […]

>>

„Es ist an der Zeit, zu schauen, was unabhängig von Staat oder Institutionen möglich ist.“

Marissa Lôbo, Künstlerin und Aktivistin, und Catrin Seefranz, Kulturarbeiterin und -wissenschaftlerin, sind Teil des vierköpfigen Teams von kültüř gemma!, einem Projekt, das seit 2013 die Verbindung von Kultur und Migration stärkt und die künstlerische Arbeit von Migrant_innen fördert. Das Gespräch, das bereits im März 2018 geführt wurde, thematisiert Abhängigkeiten von Institutionen und Subventionen im Kunst- […]

>>

„Wo ist ein Migrant der Boss und sagt: ‚Das ist zu weiß.’?“

Das Duo EsRap, bestehend aus den Geschwistern Esra und Enes Özmen, nutzt Hip-Hop unter anderem als Medium, um Kritik an bestehenden gesellschaftlichen Strukturen und Machtverhältnissen zu äußern. Die Wahrnehmung EsRaps als Kunstprojekt, so Esra, war ihrerseits nie intendiert, sondern wurde ihnen stets zugeschrieben. Diese Erfahrung war für das Duo, das sich im Kunst- und Kulturbereich […]

>>

„Queering the Museum beinhaltet eine Kritik am Neoliberalismus der Kulturindustrie.“

Die Tiefe Kümmernis ist Kunsthistoriker_in und Kulturvermittler_in in Wien. In Drag konzipiert/e sie* themenbezogene Touren. In unserem Gespräch tauschten wir uns über kulturelle Teilhabe, Ein- und Ausschlussmechanismen im Kunstbetrieb sowie Möglichkeiten des Verqueerens von Museen und Kulturvermittlung in einer kapitalistisch-neoliberalen Gesellschaftsstruktur aus. Was bedeutet für dich kulturelle Teilhabe oder Kunst und Kultur für alle? Kunst […]

>>

Das Regionalmuseum als lokaler Treffpunkt und Ort mutiger, kritischer Fragen

Seit 1991 leitet Ingrid Weydemann das Museum Fronfeste in der Salzburger Gemeinde Neumarkt am Wallersee, das sie nicht als ein ‚normales‘ Heimatmuseum, sondern als Drehscheibe und Treffpunkt vor Ort positionieren möchte. Auf dabei umgesetzte Ansätze kultureller Teilhabe, auf die kritische und gesellschaftspolitische Rolle von Museen sowie zentrale kulturpolitische Forderungen für ländliche Räume geht sie im […]

>>

„Unsere Stärke liegt in der Mobilität ‑ wir können in jede Ecke, in jede Siedlung, in jede Nische hinein.“

Onur Bakış, mehrfacher österreichischer Meister im Breakdance, ist Tänzer, Kulturschaffender und Gründer des Vereins Doyobe („do your best“). Seit über 17 Jahren lebt und arbeitet er in Salzburg und verfolgt das Ziel, Jugendliche für die Hip-Hop-Kultur zu begeistern. In seiner Praxis bringt er Personen aus unterschiedlichen Welten zusammen, wie etwa Schuhplattler und Breakdancer. Im Interview […]

>>

„Um sich bestimmten Themen anzunähern, brauche ich auch die geführte Freiheit.“

Villa Global – „Herkunft ist nur ein Aspekt unter vielen“ Bevor wir auf das Projekt Villa Global eingehen, das bei euch am Jugend Museum stattfindet, möchte ich gern mehr über deinen Hintergrund erfahren. Was hat dich motiviert, in die Kulturvermittlung und die Arbeit an einem Jugendmuseum zu gehen? Gibt es so etwas wie eine Hauptmotivation […]

>>

Vielstimmigkeit und Prozessorientierung in der Vermittlungsarbeit

Was ist dein Hauptinteresse in der Entwicklung von kritischen Vermittlungsmaterialien und -angeboten? Welche Themen und Inhalte haben für dich Bedeutung? Es gibt über die Jahre einen Fokus, der sich herauskristallisiert hat: Dass man Machtverhältnisse, in denen man sich befindet, dekonstruiert und versucht, in diese mit anderen Diskursen und unterschiedlichem Wissen zu intervenieren. Diese Idee der […]

>>

„Ich sehe meine Arbeit als eine Irritation im Alltag weißer Subjekte.“

Wir führen dieses Gespräch im Anschluss an einen Workshop, in dem es um die Entwicklung von kritischen Materialien für die Kunst- und Kulturvermittlung ging. Was ist dein subjektives Interesse an der Entwicklung solcher Materialien? Welche Themen, Inhalte oder Motivationen sind für dich ausschlaggebend? Die Tatsache, dass ich ursprünglich von einer anderen Kultur komme, mit dieser […]

>>

„Lokale Kunst sollte gefördert werden wie regionale Nahrungsmittelherstellung auch.“

Young Krillin ist Salzburger Rapper und Gründer der in Wien und Deutschland überaus erfolgreichen Rap-Clique Hanuschplatzflow. In Salzburg ist dieser Erfolg allerdings weniger bekannt. Die Ursachen dafür und die Hürden, die junge Personen in der Salzburger Rap-Szene erleben, werden im untenstehenden Interview thematisiert. Auch werden die Relevanz der Förderung lokaler Kunst, der Barrierefreiheit sowie der […]

>>

„Eigentlich eine einfache Antwort: ‚Alle’ ist ‚alle’“

Monika Schmerold ist langjährige Menschenrechtsaktivistin, u.a. Obfrau des Salzburger Vereins knack:punkt sowie im Vorstand von Selbstbestimmt Leben Österreich. Im Interview spricht sie über das Prinzip „Nichts über uns ohne uns“, selbstbestimmte kulturelle Teilhabe und Missstände im Kunst- und Kulturbereich. Was bedeutet für Sie Kunst und Kultur für alle? Kunst und Kultur für alle bedeutet selbstverständliche […]

>>

Radiobeitrag: W&K-Forum „Ein Jahr Kulturentwicklungsplan“

Am 14. März 2019 fand diese Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit dem Dachverband Salzburger Kulturstätten & Initiative Kulturstadt Salzburg im Rahmen des Kulturfrühstücks statt. Auf dem Podium diskutierten Angela Glechner (SZENE Salzburg), Martin Hochleitner (Salzburg Museum), Bashir Khordaji (Regisseur und Schauspieler), Diana Schmiderer (LEADER-Management Saalachtal) und Eva Veichtlbauer (Land Salzburg). Moderiert wurde das Gespräch von Anita […]

>>

Let’s Talk About … Trans* Art Edition

Das Zine der AG trans* arts setzt sich mit Gender-Identität und künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten auseinander. Einleitend wird ein kurzer Einblick in das historisch geprägte Kunstverständnis gegeben. Der Begriff ‚trans arts‘ spiegelt sowohl eine transdisziplinäre Arbeitsweise der Kunstschaffenden, als auch ihre trans* Identität wider. Im Zine werden künstlerische Projekte im öffentlichen Raum, Performance, Video, Poetry und Beispiele […]

>>

Forschungen über Teilhabe und Nicht-Teilhabe

Tröndle, Martin (Hg.) (2019): Nicht-Besucherforschung. Audience Development für Kultureinrichtungen. Friedrichshafen: Springer VS (= Reihe Edition WÜRTH Chair of Cultural Production; 1). Besucher_innenforschung spielt für Kultureinrichtungen eine wichtige Rolle; zu dem Thema liegen auch bereits viele Studien vor. Die Bedürfnisse und Interessen von Selten- oder Nichtbesucher_innen bzw. die Gründe, warum sie Kultureinrichtungen selten oder gar nicht […]

>>

Die Vielen – Ein Zusammenschluss für Vielfalt, Solidarität und die Freiheit der Kunst

DIE VIELEN ist ein Zusammenschluss von Aktiven der Kulturlandschaft und wurde im Juni 2017 in Deutschland ins Leben gerufen. Dort haben schon mehr als 2.700 Kultureinrichtungen und Privatpersonen die Unterstützungserklärung unterzeichnet. Im Mai 2019 gründete sich die Initiative auch in Österreich und im Juni zählten bereits über 400 Kunst- und Kultureinrichtungen sowie über 300 Privatpersonen […]

>>

Querbeet – Regionale Projekte an der Schnittstelle von Bildung, Kunst und Kultur

Der 2015 von Andrea Folie und Katrin Reiter ehrenamtlich ins Leben gerufene Verein IKULT befasst sich mit Vernetzungsarbeit in den Regionen und erarbeitet Modelle und Konzepte zur Umsetzung interkultureller Projekte. Dabei wird stark auf das Prinzip des Dialogs gesetzt. Der Dialog legt den Grundstein für die Vernetzung von Kulturen und Gemeinden und ermöglicht es so, […]

>>

Kultur produzieren. Künstlerische Praktiken und kritische kulturelle Produktion

Was bedeutet Kultur produzieren? Inwiefern spielen künstlerische Praktiken in der kulturellen Bedeutungsproduktion eine Rolle? Wie gestalten verschiedene Teilöffentlichkeiten Prozesse kultureller Produktion aktiv mit? Wie können kulturelle Veränderungen ermöglicht werden, in denen gesellschaftliche Mitbestimmung eine zentrale Rolle einnimmt? Welche künstlerischen und kulturellen Interventionen, Strategien und Taktiken werden eingesetzt? Diese Fragen stehen im Zentrum des seit Frühjahr […]

>>

Rückblick Workshopreihe ver_MITTEL_n

Im Sommersemester 2019 wurde vom Programmbereich Zeitgenössische Kunst- und Kulturproduktion eine Train-the-Trainer-Workshopreihe veranstaltet. Diese fand nicht nur im Kontext einer Lehrveranstaltung statt, sondern war offen zugänglich für Kulturvermittler*innen und Interessierte, die im Bereich der Jugend- aber auch Erwachsenenbildung neue Inputs und Inspirationen erfahren wollten. Neben diversen Strategien und Konzepten ging es vor allem darum, eine […]

>>

Ein Jahr Kulturentwicklungsplan (KEP) Land Salzburg

Im März 2018 wurde der Kulturentwicklungsplan des Landes Salzburg von der Landesregierung beschlossen. Wie sieht es nun – ein Jahr später – mit der Umsetzung der in einem partizipativen Prozess entwickelten Visionen, Ziele und Maßnahmen aus? Werden die Erwartungen der Salzburger Kunst- und Kulturschaffenden erfüllt? Welche Maßnahmen konnten bereits umgesetzt werden und wie schlägt sich […]

>>

Der Widerstand gegen das gesellschaftlich erzwungene Funktionieren

Wie beeinflussen crip und queer times unser Denken, Fühlen und Bewegen? Welches spezifische Wissen wohnt diesen heterogenen Zeitlichkeiten inne? Der Wiener Choreograph, Performer und Theoretiker Michael Turinsky setzt sich intensiv mit dem als -behindert- markierten Körper auseinander. Er definiert Crip Choreography „[…] as a critical artistic practice that takes its departure from the singularity of […]

>>

World Café – Studierendenaustausch der feinen Art

Am 8. Mai 2019 trafen sich die Studierenden der Lehrveranstaltungen Sprache und Kommunikation im Kulturmanagement und Arbeitsverhältnisse und deren kritische Reflexion in Kunst und Kultur zu einem World Café in der Galerie Fünfzigzwanzig. Organisiert wurde das Event von Persson Perry Baumgartinger und Anita Moser, um Studierende unterschiedlichster Studienrichtungen sowie externe Interessierte zusammenzuführen und einen Raum […]

>>

Zur Lage der freien Kunst- und Kulturschaffenden

Im Sommer 2019 begaben wir uns im Rahmen der Lehrveranstaltung Arbeitsverhältnisse und deren kritische Reflexion in Kunst und Kultur unter der Leitung von Anita Moser auf Spurensuche nach den Arbeitsbedingungen für Kulturarbeiter*innen in und um Salzburg. Ausgehend von der Beschäftigung mit prekären Arbeitsverhältnissen und der Studie zur sozialen Lage österreichischer Kunstschaffender, Kunst- und Kulturvermittler*innen wollten […]

>>

Ländliche Räume, Kulturorte und Unterstützungsprogramme im Wandel

Kunst und Kultur in ländlichen Räumen, deren Produktions- und Rezeptionsbedingungen sowie Potenziale sind seit einigen Jahren verstärkt Thema im Kulturmanagement und in der Kulturpolitik, ebenso in der Regionalentwicklung. Neben Bestandsaufnahmen von Entwicklungen, Ist-Zuständen und Erfahrungen werden vor allem auch Möglichkeiten der Stärkung des Feldes erarbeitet. Sie finden sich ausformuliert als Maßnahmen in kulturpolitischen Strategiepapieren – […]

>>

Mehr dezentrale Kulturarbeit, bitte!

Wie können mit Kunst und Kultur neue Achsen des Zusammenlebens geschaffen werden? Inwiefern können künstlerische Initiativen regionale Entwicklungsprozesse mitgestalten? Warum sollte dezentrale Kulturarbeit als gesellschaftliche Ressource gestärkt werden? Mit der P-ART Akademie wurden diese Fragestellungen in öffentlichen Veranstaltungsreihen intensiv diskutiert, in zahlreichen Impulsworkshops künstlerisch erprobt und in der Projektwerkstatt von vielfältigen Konzeptideen aufgegriffen. Im Herbst […]

>>

Künstlerisch-forschendes, transdisziplinäres Labor

Im Herbst 2019 begann am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst eine neue Arbeitsperiode zum Schwerpunktthema Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels. Der Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion (Herausgeber dieses eJournals) ist – neben (Inter)Mediation. Musik – Vermittlung – Kontext und Figurationen des Übergangs – einer der drei hier tätigen Bereiche. Unser Programmbereich beschäftigt […]

>>

Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels

Nachdem das Doktoratskolleg Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Konzepte – Transfer – Resonanz  im September 2018 erfolgreich  zu Ende ging und eine Neuausschreibung erfolgte, startete am 1. Oktober 2019 das interuniversitäre Doktoratskolleg Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels. Das Doktoratskolleg ist im Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst angesiedelt und wird gemeinsam von […]

>>

Veranstaltungen Wintersemester 2019/20

Der Programmbereich Zeitgenössische Kunst & Kulturproduktion bietet im Wintersemester wieder ein spannendes Lehrprogramm. Unter anderem kann man sich unter dem Motto Dialog und soziale Zusammenschlüsse in Kunst und Kultur gemeinsam mit Marcel Bleuler mit sozial orientierten Kunst- und Kulturproduktionen auseinandersetzen. Der Fokus liegt dabei auf Salzburger Projekten, die porträtiert und diskutiert werden. Anita Moser beschäftigt […]

>>

Die Ausstellung „Und der Himmel klärt sich auf“ von Borjana Ventzislavova

„[…] lasst die Armen schlafen.“ In der Ausstellung Und der Himmel klärt sich auf im Künstlerhaus wird der gleichnamige Film von Borjana Ventzislavova gezeigt. Der Film entstand 2018 zum Gedenken an den „Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahre 1938“ (Kealy 2018/19: 1). Fünf Künstlerinnen gehen zu Plätzen in Wien, an welchen sich in […]

>>

Meine Stadt gehört mir? ‑ Community Conference am Afro-Asiatischen Institut Salzburg

Im Rahmen der Community Conference am 10.04.2019 wurden Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen (Keynote Listeners) eingeladen, Mitgliedern migrantischer Gruppen und Vereine (Keynote Speakers) zuzuhören und etwas über ihre Anliegen zu erfahren. Ziel der Community Conference war es, Personen aus migrantischen Vereinen eine Plattform zu geben, um über Themen zu sprechen, die ihren Alltag in der Stadt […]

>>

schnitt # stellen

Das Forschungsprojekt schnitt # stellen, eine Kooperation der KünstlerInnengruppe gold extra und des Medialab des Mozarteum Salzburg, widmet sich den Synergien zwischen jugendkulturellen Medienerfahrungen und dem Feld der zeitgenössischen Medienkunst. Im Zentrum stehen dabei Computerspiele, die eine Möglichkeit bieten, Jugendliche als ExpertInnen auftreten zu lassen. Im Schuljahr 2018/19 haben Sonja Prlić und Karl Zechenter von […]

>>

Impressum #9

p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten :: p/art/icipate – Producing culture actively Herausgegeben von: Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Universität Salzburg in Kooperation mit der Universität Mozarteum, Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion / Program area Contemporary Arts & Cultural Production http://www.p-art-icipate.net/ejournal-home 9. Ausgabe Oktober 2018 // 9th Issue: October 2018 AUSGABE 9: „OPEN UP! Ein- und Ausschlüsse […]

>>

Grußwort

Unter dem Titel OPEN UP! setzt sich die 9. Auflage des eJournals p/art/icipate des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst mit Ein- und Ausschlüssen in und durch Kunst und Kultur sowie Fragen der kulturellen Teilhabe auseinander. Die unter der Leitung von Persson Perry Baumgartinger, Anita Moser und Elke Zobl herausgegebene und […]

>>

Open Up! Ein- und Ausschlüsse in Kunst und Kultur

Einleitung Die Ausgabe Nr. 9 des eJournals p/art/icipate mit dem Titel Open Up! befasst sich mit den Ein- und Ausschlüssen im Rahmen kultureller Teilhabe. Es ist die erste von drei Ausgaben, die das vom Land Salzburg geförderte Forschungsprojekt Kulturelle Teilhabe in Salzburg begleiten und Einblick in dessen Zugänge, Fragestellungen sowie Diskussionen geben. In diesem Projekt […]

>>

Perspektivenwechsel gefragt: Hin zu einer selbstreflexiven und kritischen kulturellen Teilhabe

Kunst und Kultur sind keine neutralen, sondern umkämpfte Begriffe und in historische Entwicklungen mit unterschiedlichen Vorstellungen davon eingebettet, welche Rolle sie in der Gesellschaft spielen können und sollen. Der Zugang zu Kunst und Kultur sowie die Ermöglichung der Produktion von Kunst und Kultur stellen Grundrechte demokratischer Gesellschaften dar. Daher ist es im Sinne einer Teilhabe- […]

>>

Kultur für alle: Wozu?

Vorbemerkung Es gibt eine ganze Reihe kulturpolitischer Slogans, die bestimmte Ziele innerhalb der Kulturpolitik publikumswirksam auf den Punkt bringen sollen. So sprach man im Kontext des Europarates in den 1970er Jahren von einer „Demokratisierung der Kultur“ und sogar von einer „kulturellen Demokratie“, Hermann Glaser (Glaser/Stahl 1983) sprach von einem „Bürgerrecht Kultur“. Der bekannteste unter all […]

>>

Über Körper, kulturelle Normierung und die Anforderung einer „Kultur für alle“ im Kontext von Dis_ability

I. Grundlegende Überlegungen und Einführung in die Thematik einer kulturwissenschaftlichen Perspektive auf Behinderung* Behinderung wird in unserer nach Norm strebenden Gesellschaft als Tragödie gefasst; die Tragödie der Behinderung, die nicht sein darf und die es durch medizinische, physiotherapeutische u.a. Maßnahmen möglichst zu überwinden gilt. Diese Tragödie haftet dem Individuum als Makel an. Behinderung wird in […]

>>

Was tun? Das Verhandeln von Partizipation und das spielerische Öffnen von liminalen Räumen an den Schnittstellen von intervenierender Kunst, kritischer Kunstvermittlung und Forschung

    Einleitung Eine Schülerin hält einen Korb, in dem sich Kärtchen mit aufgedruckten Slogans befinden. Sie spricht eine Passantin an, ob diese ein Kärtchen aus dem Korb ziehen möchte. Die Passantin ist neugierig – sie nimmt eine Karte, auf der steht „Live like there’s no tomorrow“ und lacht erfreut. Daraufhin fordert die Schülerin sie […]

>>

Frictions and Fractions?! Kritische Perspektiven auf Kulturarbeit, Kulturvermittlung und Diversity

Kulturelle Teilhabe ist als Menschenrecht verankert, gilt jedoch längst nicht für alle. Im Gegenteil: Eine Vielzahl von Menschen wird nicht von öffentlich geförderten kulturellen Angeboten erreicht und hat auch nicht die Möglichkeit, selbst künstlerisch oder kulturell produzierend tätig zu sein bzw. wahrgenommen zu werden. Ausschlüsse und Barrieren in und durch Kunst und Kultur sind weit […]

>>

Die ,Flut‘ in unseren Köpfen

1943 veröffentlichte die Philosophin Hannah Arendt in der jüdisch-amerikanischen Zeitschrift The Menorah Journal einen Essay mit dem Titel We Refugees. Er entstand zehn Jahre nach Arendts eigener Flucht aus NS-Deutschland und war eine ihrer frühen Veröffentlichungen in englischer Sprache. Lange Zeit ignoriert, wurde er erst 1986 ins Deutsche übersetzt und publiziert. (Arendt 1986) Der Text, der […]

>>

Wer hat die Deutungshoheit, die Herrschaftsmacht und die Sprech*position, um Kultur zu schaffen oder sie zu demokratisieren?

Was bedeutet kulturelle Teilhabe in Salzburg und darüber hinaus? Welche Rolle spielt der Körper dabei? Was können Disability und Crip Theory zum Thema beitragen? In diesem Gespräch teilt Eva Egermann ihr Wissen über (Körper-)Normierungen als eines der wirkmächtigsten Konzepte der Moderne, involvierende Kunstpraktiken, Begrifflichkeiten sowie barrierearme Zugänge. Eva Egermann ist Künstlerin und lehrte an Hochschulen […]

>>

„Die Anwesenheit von anderen kulturellen Prägungen ist in Salzburg kein Thema.“

Was bedeutet kulturelle Teilhabe in Salzburg und darüber hinaus? Wie kann sie in Stadt und Land Salzburg umgesetzt werden? Welche Projekte kultureller Teilhabe gibt es bereits und welche Hürden sind noch zu meistern? Das Interviewgespräch mit Karl Zechenter konzentriert sich auf die aktuellen Herausforderungen von Teilhabeprozessen und Förderpolitiken im Kunst- und Kulturbereich in Stadt und […]

>>

„Das Dorf wird noch globaler werden“ – Digitale Teilhabe, Potenziale und Herausforderungen im Rahmen regionaler Kulturarbeit in Salzburg

Was bedeutet kulturelle Teilhabe allgemein und besonders in den Salzburger Regionen? Wie findet regionale und internationale Vernetzung statt? Welche Rolle spielt dabei digitale Teilhabe? Das Interviewgespräch mit Andrea Folie fokussiert kulturelle Teilhabeprojekte am Land Salzburg und zeigt glokale Möglichkeiten digitaler Teilhabe auf. Andrea Folie ist Leiterin des Projekts Ankommenstour Querbeet, arbeitet in der Gemeindeentwicklung im […]

>>

„Kultur für alle“ als emanzipatorische Praxis

Im Fokus des Gesprächs mit Martin Hochleitner standen der Statementcharakter eines Museums, zukunftsorientierte Digitalisierungsaspekte sowie das Thema des Wissenstransfers. Das Interview fand im Rahmen des Projektes „Kulturelle Teilhabe in Salzburg“ statt. Was bedeutet für Sie „Kultur für alle“ bzw. kulturelle Teilhabe in Salzburg und darüber hinaus? Dieses Thema betrachte ich im Rahmen der Fragen, von […]

>>

Das inklusive Museum ‑ eine Frage von Kooperation und Vernetzung

Nadja Al-Masri-Gutternig ist Kunsthistorikerin und Sonderpädagogin; sie unterrichtet an einem sonderpädagogischen Zentrum und leitet im Salzburg Museum den Prozess der Inklusion und Barrierefreiheit. Monika Daoudi-Rosenhammer ist im Rahmen der Lebenshilfe Salzburg für den Bereich Fort- und Weiterbildung verantwortlich und beschäftigt sich seit 2011 intensiv mit dem Thema Barrierereduzierung. Im folgenden Interviewgespräch geht es um unterschiedliche […]

>>

“More communication, please!”

Der Künstler, Illustrator, Influencer und leidenschaftliche Gamer Abdullah Karam lebt und arbeitet in Salzburg, wo er nach seiner Flucht aus Syrien über die Türkei im Herbst 2015 ankam. In seinem gemeinsam mit Georg Hobmeier von dem Künstler_innenkollektiv gold extra gestalteten und vielfach ausgezeichneten Computerspiel PathOut erzählt Karam die Geschichte seiner „Reise Das besondere Potenzial von […]

>>

„Man muss jenseits der Politik agieren“

simon INOU engagiert sich seit über 20 Jahren gegen Rassismus und die Diskriminierung von Schwarzen in Österreich, unter anderem als Mitbegründer und Chefredakteur von Afrikanet.info, dem ersten Informationsportal über Menschen afrikanischer Herkunft und ihre Diaspora im deutschsprachigen Raum, oder im Rahmen verschiedener Projekte des von ihm gegründeten Vereins zur Förderung interkultureller Medienarbeit M-MEDIA. Ein wichtiger […]

>>

„Radikalität findet dort statt, wo ich meine eigenen Regeln breche.“

„Der Konflikt ist der wesentliche Kern einer freien und offenen Gesellschaft“, betont der US-amerikanische Bürgerrechtler Saul D. Alinsky bereits 1971 in seinem Buch Rules for Radicals. Auf diese Aussage und das Motto „Harmonija, na ja …“ Bezug nehmend lud das Kulturfestival WIENWOCHE 2015 unter der Koleitung von Can Gülcü Kulturschaffende ein, zu „stören, um zu […]

>>

SAUBERKEITS≠ORDNUNGS-Monster

To protect your personal data, your connection to Vimeo has been blocked.Click on Load video to unblock Vimeo.By loading the video you accept the privacy policy of Vimeo.More information about Vimeos’s privacy policy can be found here Vimeo.com Privacy Policy. Do not block Vimeo videos in the future anymore. Load video SAUBERKEITS≠ORDNUNGS-Monster from Kulturelle Teilhabe […]

>>

Kultur für alle – Kultur mit allen?

Im Wintersemester 2017/18 fand die Gesprächsreihe „Kultur für alle – Kultur mit allen? Positionen, Reflexionen, Handlungsfelder kultureller Teilhabe“ am Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion statt. Die Vorträge und Diskussionen mit Max Fuchs, Martin Hochleitner, Elisabeth Schneider, Andrea Folie, Charly Zechenter, Persson Perry Baumgartinger, Nadja Al-Masri-Gutternig,Monika Daoudi-Rosenhammer, Eva Egermann und Elisabeth Magdlener wurden sowohl mit Video als auch […]

>>

„Partizipative Kultur- und Medienarbeit in Salzburg“: Eine Videopodcast-Serie von Studierenden

Studierende der Kommunikationswissenschaft wirkten im Rahmen eines Praktikums an verschiedenen Kunst- und Kulturinitiativen in Salzburg mit und produzierten kurze Videopodcasts, in denen sie spezifische Projekte zum Thema „Partizipative Kultur- und Medienarbeit“ dokumentierten und porträtierten. Die Videopodcast-Serie ist auch eingebettet in das Projekt „Kulturelle Teilhabe in Salzburg. Grundlagen, Möglichkeiten, Herausforderungen und Strategien“ (2017-2020), gefördert vom Land […]

>>

Crip-Queering each other and the normal

Mit ihrer Postkartenserie schlagen der Verein CCC** – Change Cultural Concepts und CLUB Havera Veränderungsprozesse in dreifacher Hinsicht vor: „Cripping the Queers“, „Queering the Crips“ und „Crip-Queering the Normal“. Dieses gegenseitige Verqueeren und Vercripen sowie das Vercripqueeren von dem, was als normal oder Normalität angesehen wird, verstärkt Pluralität, so der Comic in einer der Postkarten. […]

>>

Diversity Balloons – Ein Diversity-Modell für Kunst- und Kulturinstitutionen

1. Einleitung Im Rahmen der Lehrveranstaltung Diversity in Kunst und Kultur mit Persson Perry Baumgartinger haben wir uns im Sommersemester 2018 mit verschiedenen Facetten von Diversität aus einer kritischen Perspektive beschäftigt. Damit ist gemeint, bestimmte Differenzen als konstruierte und gesellschaftlich wirksame zu entlarven, statt sie nur abzubilden oder marktwirtschaftlich nutzbar zu machen (vgl. Eggers 2011, […]

>>

European Youth Culture Award für Elke Zobl

Das Projekt „Making Art, Making Media, Making Change!“ von Elke Zobl, Leiterin des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst & Kulturproduktion, wurde am Freitag, 7. September 2018, in Berlin mit dem European Youth Culture Award (EYCA) in der Kategorie „Wissenschaft und Forschung“ ausgezeichnet. Der Preis wurde von der Respekt!-Stiftung heuer zum zweiten Mal vergeben. Er soll Projekte, Initiativen und […]

>>

arbeitskreis neu ‑ Plattform für Kulturvermittlung Salzburg

Die Vermittlung als vielgestaltiger Kommunikationsprozess mit dem Publikum ist wesentlicher Bestandteil kultureller Institutionen wie Museen, Vereinen, der freien Szene. Mehr als zwanzig Jahre widmete sich der Verein Salzburger Arbeitskreis für Museumspädagogik in seiner regen Veranstaltungs- und Fortbildungstätigkeit der Frage: Wie können Ausstellungsinhalte an ein breit gefächertes Publikum vermittelt werden? Der Verein arbeitskreis neu möchte diese […]

>>

Digital Storytelling. Ein Workshop beim arbeitskreis neu

Das Jahresthema „Digitale Kulturvermittlung“ wurde mit dem ExpertInnentag #eswareinmal Digitales Storytelling unter der Leitung von Ines Häufler eingeläutet und konnte durch eine Kooperation mit dem Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst in den Räumlichkeiten der Bergstraße stattfinden: Ein inspirierender Ort, um einen ganzen Tag am Schnittpunkt analoger/digitaler Raum mit Geschichten zu füllen. Sowohl im analogen als auch […]

>>

Ausstellung „Ob_Scenery“ von Ashley Hans Scheirl im Salzburger Kunstverein

Am Freitag, den 5. Oktober 2018 wird die Ausstellung Ob_Scenery von Ashley Hans Scheirl im Salzburger Kunstverein eröffnet. Ausgehend von ‚trans-: transgender, transmedium, transgenre’ steht die Überschreitung binärer Logiken und Grenzen im Mittelpunkt der Arbeiten der Künstlerin: „mit einer anarchischen Komik werden Symboliken des Sexuellen, des Analen und der Reproduktion mit Metaphern der neoliberalen Ökonomie […]

>>

Das JubJub – Regenwurmpisse

Von 9. November bis 15. Dezember 2018 findet in der Galerie fünfzigzwanzig die Ausstellung Das JubJub: Regenwurmpisse statt. Das Ausstellungsprojekt Das JUJUB setzt sich in einer kritischen Verspieltheit mit zeitgenössisch-queeren Manierismen auseinander. Gin Müller, Tomash Schoiswohl, Ruby Sircar, Ashley Scheirl, Lehrende und Studierende des Fachbereichs Kontextuelle Malerei der Akademie der bildenden Künste Wien laden zu […]

>>

Unerhört!

Am 14. September 2018 fiel der Startschuss für die Lehrredaktion der Radiofabrik, die heuer ihr 20-jähriges Bestehen feiert. Im Rahmen eines Lehrganges durchlaufen 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt sieben Wochenendmodule und schärfen so ihre Werkzeuge für Journalismus in Community Medien. Referentinnen und Referenten aus Salzburg und Wien liefern Input durch Einblicke in die Schnittstellen zwischen […]

>>

mit_ein_ander(s)

8.-19. Oktober 2018 Im Rahmen der P-ART Akademie für dezentrale und transdisziplinäre Kulturkonzepte finden zahlreiche öffentliche Veranstaltungen statt, die sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Was macht das Zusammensein mit unseren Nachbar*innen, Kolleg*innen oder Freund*innen lebenswert? Was bedeutet es, in unserem lokalen Umfeld angenommen und wertgeschätzt zu werden? Wie gehen wir mit unterschiedlichen Interessen und kontroversen […]

>>

Kultur produzieren. Kritische kulturelle Produktion und künstlerische Praxen

Was bedeutet Kultur produzieren? Inwiefern spielen künstlerische Produktionen in der kulturellen Bedeutungsproduktion eine Rolle? Wie gestalten verschiedene Teilöffentlichkeiten Prozesse kultureller Produktion aktiv mit? Wie kann eine kulturelle Veränderung in Richtung einer partizipativen Kultur mit gesellschaftlicher Mitbestimmung ermöglicht werden? Und welche künstlerischen und kulturellen Interventionen, Strategien und Taktiken werden eingesetzt? Diese Fragen stehen im Zentrum der […]

>>

ent/grenzen

Bleuler, Marcel/Moser, Anita (Hg.) (2018):  ent/grenzen. Künstlerische und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Grenzräume, Migration und Ungleichheit. Bielefeld: transcript.  Diesem Sammelband ging ein längerer Prozess voran, der bestimmt war von Symposien, Lehrveranstaltungen, Gesprächen und daraus hervorgehenden Netzwerken. Ausgangspunkt dafür bildeten die Migrationsbewegungen im Jahr 2015, vor deren Hintergrund ab Herbst desselben Jahres eine intensive Auseinandersetzung zum Thema […]

>>

Kultur für alle!?

Unter dem Titel Kultur für alle!? fanden im Wintersemester 2017/18 zwei Lehrveranstaltungen statt, die das Thema der Teilhabe aus zwei unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten. Die Lehrveranstaltung von Elke Zobl thematisierte vor allem die Bereiche der Teilhabe, Zugänge, Barrieren und Ausschlüsse in Kunst und Kultur. Um diese zu erarbeiten, teilten wir uns in Kleingruppen auf und betrachteten […]

>>

Intervenieren in gesellschaftliche Verhältnisse

Im Rahmen der von Elke Zobl, Elke Smodics und Elisabeth Klaus konzipierten Workshopreihe In sichtbare und unsichtbare Ordnungen eingreifen  wurden Strategien des künstlerischen, kulturellen und medialen Intervenierens beleuchtet sowie gemeinsam mit Künstler*innen und Wissenschaftler*innen die aktuelle Situation von Kunst, Politik und Wirtschaft hinterfragt. „Es gibt kein gutes Leben im Ausschluss.“ (Rubia Salgado) Dieses Zitat von […]

>>

To make a difference? Künstlerische und mediale Interventionen im Kontext von Flucht

Das Symposium To make a difference? Künstlerische und mediale Interventionen im Kontext von Flucht fand am 1. Dezember 2017 am Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion des Kooperationsschwerpunkts Wissenschaft und Kunst statt. Konzipiert und organisiert wurde es von Anita Moser und Elisabeth Klaus in Kooperation mit dem Fachbereich Kommunikationswissenschaft. Thematisch verbunden ist es mit ihrem Forschungsprojekt […]

>>

DECAF 2017

New Delhi ist eine Stadt der Superlative – sie hat rund 25 Millionen Einwohner_innen und ist die Metropole mit der derzeit höchsten Luftverschmutzung. Auf den breiten Straßen tummeln sich Autos, Tuk-Tuks, Mopeds, Fahrräder, Pferde und mitunter auch ein paar Kühe.  Mein Chauffeur bahnt sich mit viel Gehupe einen Weg bis zum India International Center, in […]

>>

Vorschau Wintersemester 2018/19

Das Lehrprogramm des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst & Kulturproduktion bietet auch im Wintersemester 2018/19 wieder ein spannendes Programm sowohl für Studierende der Paris-Lodron-Universität Salzburg und des Mozarteums Salzburg als auch für die interessierte Öffentlichkeit. Studierende erforschen etwa in der VU Trans—Arts. Geschlechterüberschreitungen in Kunst und Kultur (Link zu PLUSonline) gemeinsam mit Persson Perry Baumgartinger, wo Geschlechterüberschreitungen in […]

>>

Grußwort

Im Oktober 2017 erscheint die 8. Auflage des eJournals p/art/icipate, diesmal zum Thema EXPERIMENT! Experimentierraum Wissenschaft und Kunst und erstmals als Zusammenarbeit des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion und des Doktoratskollegs Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Konzepte – Transfer –  Resonanz des Kooperationsschwerpunkts Wissenschaft und Kunst. Diese Ausgabe des eJournals unter der Leitung von […]

>>

Impressum Issue #8

p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten // p/art/icipate – Producing culture actively Herausgeber: Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion in Kooperation mit dem Interuniversitären Doktoratskolleg ‚Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Konzepte – Transfer –  Resonanz‘ am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst (Kooperation Paris Lodron Universität Salzburg und Universität Mozarteum) – Xenia Kopf, Anita Moser, Johanna Öttl Editor: […]

>>

Von Wissenssystemen und Experimentierräumen

In einem seiner Essays zu Literatur zitiert Jorge Luis Borges aus einer ‚chinesischen Enzyklopädie‘ folgendes Ordnungssystem für Tiere: „a) Tiere, die dem Kaiser gehören, b) einbalsamierte Tiere, c) gezähmte, d) Milchschweine, e) Sirenen, f) Fabeltiere, g) herrenlose Hunde, h) in diese Gruppierung gehörige, i) die sich wie Tolle gebärden, k) die mit einem ganz feinen […]

>>

Kunst und Wissenschaft als Experiment

Der folgende Beitrag geht von der Vorannahme aus, dass künstlerische Aktivitäten vielfach kulturspezifische Zuschreibungen erfahren, die sich auf weitere verbale Deutungen in Kunstheorie und -kritik bahnend auswirken können. Eine dieser Zuschreibungen stellt ‚experimentell‘ dar. Der nachfolgende Gedankengang besteht aus zwei Teilen: In Teil 1 kommt ein aktuelles Beispiel sogenannter experimenteller Kunst zur Sprache: ein Beispiel, […]

>>

Schulische Experimentierräume im Spannungsfeld von Kunst und Wissenschaft

I. Einleitende Überlegungen Ein Blick in die gegenwärtige Unterrichtspraxis verdeutlicht, dass die Vermittlung experimenteller Musik (sowie Neuer Musik im Allgemeinen) wenig Eingang findet. Das erweist sich in mehrfacher Hinsicht als bedauerlich: Experimentelle Musik eröffnet den Lernenden eine Vielzahl an Möglichkeiten der selbsttätigen künstlerisch-kreativen Auseinandersetzung auf Basis unterschiedlicher Vorgaben – vom völlig freien Experimentieren zu einem […]

>>

„It’s not a refugees’ orchestra. It’s Syrian Expat Philharmonic Orchestra“

Einleitung Im Rahmen meines musikwissenschaftlichen Dissertationsprojekts ‚Das Syrian Expat Philharmonic Orchestra: Über einige Perspektiven‘ untersuche ich musikalische Aktivitäten im Kontext gegenwärtiger Phänomene der Fluchtmigration. Mein besonderes Interesse gilt dabei dem seit 2015 bestehenden Syrian Expat Philharmonic Orchestra, das ich hinsichtlich seines Potenzials, gesellschaftliche Transformationen von Teilsystemen anzustoßen, analysiere. Im Zentrum stehen Fragen nach den Zielsetzungen […]

>>

Graphic Novel. Zur Popularisierung eines neuen Begriffs

Experimentierräume ermöglichen Begegnungen, konkret und metaphorisch. Das vorliegende Wissenschaftslogbuch versteht sich als derartiger Experimentierraum für eine Begegnung zwischen der Perspektive der Literaturwissenschaft und jener der Comic Studies. Graphic Novel und Autor_innenbild (15.3.2017) Die letzten Jahre verzeichnen nicht nur in Buchhandlungen und im Feuilleton, sondern beispielsweise auch in Literaturhäusern ein steigendes Interesse für jenen Teil der […]

>>

StadtViertel, KunstQuartier

Städte gleichen ‚räumlichen Kaleidoskopen‘: Zahlreiche räumliche Settings und Modalitäten, Orte und Nutzungen überlagern sich in der Stadt und greifen ineinander. StadtbewohnerInnen sind so heterogen wie städtische Nutzungen, Widersprüchliches findet sich eng beieinander, Konflikte sind häufig vorprogrammiert. Der folgende Text widmet sich aus der Perspektive einer kulturwissenschaftlichen Stadtforschung der Frage, wie städtische Raumkonfigurationen entstehen und in welcher […]

>>

Ins Bild setzen: an der Schnittstelle von privaten und öffentlichen Räumen Platz nehmen

„Nimm Platz“ fordert nicht nur dazu auf, sich zu setzen, sondern auch, sich den angebotenen Platz oder Raum zu nehmen. Im Duden Online-Wörterbuch finden sich unter „Platz“ neben den Wortbedeutungen „Stelle, Ort“ auch „zur Verfügung stehender Raum für etwas, jemanden“ und die „für eine Person vorgesehene Möglichkeit, an etwas teilzunehmen“. Daran anschließend stellt sich die […]

>>

Feldgänge

Das Gehen als Modus der Alltagsbewegung hat im 21. Jahrhundert in der Kunst, aber auch in der Wissenschaft vermehrt an Bedeutung gewonnen. Um der Frage nachzugehen, was die besondere Faszination an der analogen Aktivität des Gehens in unserer durch Digitalisierung zusehends entkörperten Welt ausmacht und mit welchen Konzeptionen es in der zeitgenössischen Kunstproduktion eingesetzt wird, […]

>>

Die Helle kommt von unten

Die Helle kommt von unten, neben dir der Körper schläft und sieht nicht, wie sie draußen lauert, an die Scheibe schlägt, sich unter der Tür durchtastet, aus dir heraussickert. Dein Körper ist kühl und gewunden wie ein flackernder Draht im Glas, er zwinkert reglos einen harten Takt (stell dir einen ganz präzisen Leuchtturm vor) für […]

>>

Are 100 Words Enough to Represent Artistic Research?

Nachdem ich gefragt wurde, für dieses eJournal einen Beitrag im Rahmen des Themas Experimentierraum Wissenschaft und Kunst zu schreiben, das im Sommersemester 2017 Ausgangspunkt für eine durch das Interuniversitäre Doktoratskolleg Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Konzepte – Transfer – Resonanz organisierte Ringvorlesung war, entstand in meinen Konversationen mit der Kollegiatin Brigitte Kovacs schnell die […]

>>

Felder zeichnen als künstlerisch-wissenschaftliche Praxis

Elke Bippus, Professorin für Kunsttheorie und Kunstgeschichte an der Zürcher Hochschule der Künste, hat in den letzten Jahren ‑ u.a. mit dem von ihr herausgegebenen Werk Kunst des Forschens. Praxis eines ästhetischen Denkens (2009) ‑ die internationale Debatte um ‚Künstlerische Forschung‘ entscheidend mitgeprägt. Ihre Überlegungen zum Begriff des ‚Feldes‘, die sie in ihrem Text Landschaft […]

>>

Rog: from bike factory to ‘experimental asylum’

The fragile and tense relationship between cultural practices and urban development can be best observed in urban spaces of transformation. One such space is Rog, a former bicycle factory in Ljubljana. It is located at the eastern edge of the centre between the Ljubljanica river and Trubarjeva cesta, a lively street packed with small shops […]

>>

Die ‚Night School‘ bei den Wiener Festwochen 2017

Zwischen März und Juni 2017 fand in Wien im Rahmen der Akademie des Verlernens der Wiener Festwochen ein ungewöhnliches Projekt statt. Marissa Lôbo und Catrin Seefranz initiierten die Night School 2017 und beschreiben ihr Vorhaben folgendermaßen: „Die Night School ist eine experimentelle Abendschule, in der von minoritären und marginalisierten, rebellischen und verletzlichen Positionen aus gedacht, […]

>>

Approaching the 3S – the Spatial, the Social, and the Sensorium

Artistic and cultural practices, be they performance art, visual art or mundane practices like visiting a museum or attending a cultural event, always take place in specific social contexts and in specific spatial arrangements. The material qualities of these practices provide the basis for perception and the ascription of meaning: what can be seen, heard, […]

>>

Walking through … Thessaloniki/Vienna

Das fortlaufende Projekt Walking through … XXX initiiert Arbeitsaufenthalte in unterschiedlichen Städten, in deren Rahmen KünstlerInnen der jeweiligen Stadt und KünstlerInnen aus Österreich zusammentreffen. Die Beteiligten nutzen Praxen des Gehens, um sich mit der Stadt und ihrer eigenen Position als BewohnerIn oder BesucherIn auseinander zu setzen und um nach Möglichkeiten und Grenzen der wechselseitigen Verständigung […]

>>

One Peace – ein Chorprojekt als musikalisch-kultureller Interaktionsraum

Rezente Fluchtbewegungen haben nicht nur großes soziales Engagement und Hilfsbereitschaft hervorgerufen, sondern sind auch Ausgangspunkt etlicher musikalischer Initiativen. Die junge Musikpädagogin Rosemarie Demelmair verbindet im Chorprojekt One Peace an der Universität Mozarteum Salzburg beides: Durch gemeinschaftliches Chorsingen möchte sie den Austausch von Studierenden und Geflüchteten fördern. Die Idee entstand im Sommer 2015, als sich Demelmair als Freiwillige […]

>>

Stop and Go. Nodes of Transformation and Transition

Wenn immer mehr Menschen gezwungen sind, immer mehr Zeit unterwegs zu verbringen, dann werden die Knoten, an denen der Verkehrsfluss angehalten wird, zu idealen Orten, an denen sowohl die Kontroll-Strategien (supra-)staatlicher Institutionen und großer Unternehmen, als auch die Mobilitäts-Motive und -Biographien der sie passierenden Personen abgelesen werden können. Hierbei entsteht ein dynamisches Modell multilokaler Urbanität […]

>>

Digitalität und literarische Netz-Werke

Die literaturwissenschaftliche Reihe antikanon beschäftigt sich mit Fragen zur Genese, Konstitution und Veränderung literarischer Kanonbildung. Jede Ausgabe rückt den Fokus auf ein beispielsweise ästhetisches, ein medienspezifisches Phänomen oder ein Merkmal literarischer Texte, an dem sich eine auffällige (de)kanonisierende Wirkung zeigt. Diese Prozesse sollen aus unterschiedlichen philologischen sowie methodischen und theoretischen Blickwinkeln durchleuchtet werden. War der […]

>>

Ein Comic über den kleinen Mozart: William Augels Le petit Mozart

Le petit Mozart (Der kleine Mozart), geschrieben und gezeichnet von dem französischen Comicautor William Augel, ist eine Annäherung an Mozarts Kindheit in Form humoristischer Comicstrips. Die Anfänge des damals kleinen, doch bereits großen Salzburgers werden den LeserInnen über das Guckloch der historischen Anekdote serviert: Wir befinden uns am Rande der großen Geschichte, wo Mozart die […]

>>

Doktoratsstudium Wissenschaft und Kunst in Salzburg

Der interuniversitäre Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, kooperativ eingerichtet von der Paris Lodron Universität Salzburg und der Universität Mozarteum Salzburg, bietet verschiedene Studienmöglichkeiten. Einen wichtigen Entwicklungsschritt stellt das seit WS 2015/16 neu installierte Interuniversitäre Doktoratsstudium Wissenschaft und Kunst dar. Das sechssemestrige Studium richtet sich an InteressentInnen, die sowohl eine wissenschaftliche Ausbildung haben als auch Kompetenzen im […]

>>

PHD in Art/Universität für Angewandte Kunst Wien

Seit dem WS 2016/17 wird an der Universität für angewandte Kunst Wien ein neues internationales Doktoratsstudium für künstlerische Forschung angeboten. Angesiedelt am universitätsinternen Zentrum Fokus Forschung  in den Räumlichkeiten des Heiligenkreuzerhofs in Wien, steht das sechs Semester dauernde Programm forschenden KünstlerInnen aus dem In- und Ausland offen. Die Unterrichtssprache ist Englisch. Das Aufnahmeverfahren für die […]

>>

Annäherungen an Ljubljana oder: ein Baukasten zur Stadterkundung

1.        Vorbemerkung zu einer Versuchsanordnung Am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst arbeiten sieben Kollegiatinnen am dortigen Doktoratskolleg Die Künste und ihre öffentliche Wirkung an völlig unterschiedlichen Projekten – ein Forschungsverbund, der als Versuchsanordnung im Experimentierraum zwischen Wissenschaft und Kunst verstanden werden kann. Am 26.1.2017 steigen diese sieben Doktorandinnen gemeinsam mit Elisabeth Klaus, Leiterin des Doktoratskollegs, und […]

>>

Bis dahin und (nicht) weiter. Künstlerisch-kulturelle Befragungen von Grenzen

Am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst fand im Wintersemester 2016/17 eine Lehrveranstaltung zu künstlerischen und kulturwissenschaftlichen Perspektiven auf Grenzen, Grenzräume und Grenzüberschreitungen unter der Leitung von Anita Moser statt. In diesem Zusammenhang veranstaltete der Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion am 25. November 2016 ein Symposium. Eingeladen waren drei Wissenschaftlerinnen, die sich in wesentlichen Teilen ihrer bisherigen […]

>>

Ausstellungseröffnung im KunstQuartier Salzburg: pARTicipate! Kunst und Kultur in Salzburg

Am 19. Jänner 2017 fand die Eröffnung der Ausstellung pARTicipate! im Ausstellungsraum enter: Raum für Kunst im KunstQuartier Salzburg statt. Darin setzten sich Studierende der Universität Salzburg und der Universität Mozarteum mit dem Thema Partizipation in der Kulturarbeit und in künstlerischen Projekten im Raum Salzburg auseinander. Im Rahmen der Eröffnung stellten die Studierenden aus zwei […]

>>

Kunstauftritt transnational: Kunstmanagement und Textgestaltung für KünstlerInnen

Wie können künstlerische Arbeiten mit Worten ‚eingefangen‘ werden? Und: Geht das überhaupt? Der Herausforderung des (Be-)Schreibens widmete sich im Wintersemester 16/17 eine Studierendengruppe am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst. Im Rahmen der Übung Kunstauftritt transnational wurden unter der Leitung der zwischen Athen und Wien agierenden Kulturmanagerin und Textgestalterin Antonia Rahofer praxisnahe Einblicke in Aufgabengebiete und Arbeitsweisen […]

>>

PostcARTs from Salzburg

Speaking and Writing about Art in English, a course offered as part of the study focus Cultural Production and Arts Management at the University of Salzburg in cooperation with the Mozarteum University, guides students towards a practical application of English. How do we talk and write about art? What specific vocabulary is called for, what […]

>>

Veranstaltungsreihe W&K-Forum

Das Ziel der Veranstaltungsreihe W&K-Forum des Schwerpunkts Wissenschaft und Kunst besteht darin, dem kontroversiellen Diskurs rund um kultur- und gesellschaftspolitische Fragestellungen in der Stadt Salzburg eine Plattform zu bieten. Hierzu werden Persönlichkeiten aus Universitäten oder Kultureinrichtungen sowie KünstlerInnen eingeladen, um ihre Expertise zu Themen, die mit Wissenschaft und Kunst zusammenhängen, im gesellschaftlichen Kontext darzulegen bzw. […]

>>

Preview 2017/18

Im kommenden Studienjahr findet wieder eine Reihe von Veranstaltungen an den Schnittstellen von zeitgenössischer Kunst, Kulturmanagement und kritischer kultureller Produktion statt. Im Folgenden ein Ausblick auf das Lehrangebot, Gastgespräche, Workshops und Ausstellungen. Die Gesprächsreihe Kultur für alle – Kultur mit allen? Positionen, Reflexionen, Handlungsfelder kultureller Teilhabe beschäftigt sich im Wintersemester 2017/18 mit kultureller Teilhabe, insbesondere mit […]

>>

eJournal #8: Experiment!

Eine Kooperation des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion mit dem Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Konzepte – Transfer – Resonanz“ Inhaltliche Koordination: Anita Moser (Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion), Xenia Kopf und Johanna Öttl (Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Konzepte – Transfer – Resonanz“) Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2017 Wissenschaft und Kunst […]

>>

Impressum #7

p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten // p/art/icipate – Producing culture actively Herausgeber: Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Universität Salzburg in Kooperation mit der Universität Mozarteum, Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion / Program area Contemporary Arts & Cultural Production http://www.p-art-icipate.net/ejournal-home 7. Ausgabe Oktober 2016 // 7th Issue: October 2016 ISSUE 7: „TAKE PART! Partizipation von Kunst und Bildung […]

>>

Vorwort #7

Im Oktober 2016 erscheint die 7. Auflage des eJournals p/art/icipate mit dem Titel TAKE PART! Partizipation von Kunst und Bildung aus denken, herausgegeben vom Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion. Die Ausgabe unter der Redaktion von Elke Zobl und Laila Huber sowie mit der redaktionellen Unterstützung von Veronika Aqra und Elke Smodics erscheint diesmal zum Abschluss […]

>>

Einleitung – „TAKE PART! Partizipation von Kunst und Bildung aus denken“

Ausgabe Nr. 7 des eJournals p/art/icipate mit dem Titel TAKE PART! befasst sich mit den Möglichkeiten, Ambivalenzen und Grenzen von Partizipation und gesellschaftlicher Mitgestaltung an den Schnittstellen von Kunst, Bildung und Forschung. Große Begriffe wie Teilhabe, Teilnahme, Mitbestimmung, Mitwirkung umschreiben Formen der Partizipation. Was heißt es im Kontext von Kunst und Bildung teilzunehmen und teilzuhaben? […]

>>

Intervenieren – Forschen – Vermitteln

In dem Projekt Making Art ‑ Taking Part!, einem zweijährigen Sparkling-Science-Projekt, das an den Schnittstellen von partizipativer Forschung, intervenierender Kunst und kritischer Kunstvermittlung angelegt ist, haben wir (Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen) mit Schülerinnen und Schülern, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kooperationspartnern aus der Schule und der Kunst- und Kulturvermittlung zusammengearbeitet. Die große Frage, die uns beschäftigte, […]

>>

„Infelicitous“ Participatory Acts on the Neoliberal Stage

In an earlier text, “Participatory Art: A Paradigm Shift from Objects to Subjects” published in 2006, I addressed the paradigm shift from establishing relations between art objects and audiences to establishing relations between subjects (Milevska 2006),  a shift that was also discussed under the notion of “relational aesthetics” (Bourriaud 2002: 9).  It should be noted […]

>>

Wozu das Ganze?

Partizipation als künstlerische Strategie und Praxis ist seit den 1960er Jahren ein wichtiger Teil zeitgenössischer Kunstproduktion. Seit den späten 1990er Jahren laden auch zunehmend Insitutionen zu partizipativen Projekten ein und es etablierte sich parallel ein eigener Diskurs zu Partizipation in und als Kunst und Vermittlung. Vor diesem Hintergrund und ausgehend von drei Beispielen sozietärer künstlerischer […]

>>

Teilhabe am Wissen

Einleitung Der vorliegende Text reagiert auf die Neubewertung der Begriffe Forschung und Partizipation im neoliberalen Kontext des dritten Kapitalismus. Standen Forschung und Partizipation einst für Selbstbestimmung und Emanzipation, sind sie heute mit normierter Selbstoptimierung und einer faden Mitmachideologie verknüpft. Anstelle einer vermeintlich kritischen Umkehrung der Beurteilung des emanzipatorisch-kritischen Gehalts von Forschung und Partizipation versuchen folgende […]

>>

Die Möglichkeit internationaler Partnerschaft

In diesem Beitrag stelle ich das Tskaltubo Lab For Urgent Questions zur Diskussion, das seit 2013 jedes Jahr für knapp einen Monat im westgeorgischen Dorf Tskaltubo stattfindet. Das Lab lässt sich als ein partnerschaftliches Kunstprojekt von aus der Schweiz und aus Deutschland stammenden Mitgliedern des Kollektivs neue Dringlichkeit (nD) und jungen lokalen Menschen beschreiben. Grob […]

>>

Gestaltung als Forschung

In Hinblick auf die zahlreichen Förderprogramme zu von KünstlerInnen durchgeführten schulischen und außerschulischen Vermittlungsprojekten mehren sich Forderungen und Bemühungen, diese wissenschaftlich zu begleiten. Nicht zuletzt aufgrund der Unterschiede zwischen den pädagogisch- und künstlerisch-forschenden Herangehensweisen mangelt es jedoch dafür an passenden Untersuchungsmethoden. Als Problemlösungsansatz wird im vorliegenden Beitrag eine Kooperation der Forschungszugänge (Educational) Design-Based Research sowie […]

>>

The Whole World in Zurich / Die ganze Welt in Zürich

Das dialogische Kunstprojekt „Die ganze Welt in Zürich. Konkrete Interventionen in die Schweizer Migrationspolitik“ zielte darauf ab, mit den Mitteln der Kunst die politische Machbarkeit konkreter Vorschläge einer StadtbürgerInnenschaft (Urban Citzenship) für Zürich auszuloten, diese Vorschläge hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit in Zürich zu überprüfen und öffentlich vorzuschlagen. Zudem schuf es einen Ort, an dem über Sachzwänge […]

>>

„Außer Sichtweite ‑ ganz nah“

„Das Licht selbst wird zwar von allen geteilt, doch es ist nur in konflikthafter Weise allen gemeinsam.“ (Rancière 2013: 17) In meinen künstlerischen Projekten findet Partizipation und Teilhabe auf sehr unterschiedliche Weise statt. Bereits seit Beginn meiner künstlerischen Praxis Ende der 90er Jahre stelle ich mir im Rahmen der gemeinsamen Arbeit mit den an meinen […]

>>

Das Politische in sozialer Kunst

Dieser Text beschäftigt sich mit Kunst als soziale Praxis und wird dabei versuchen, das spezifische politische Potential dieser Kunstform herauszustreichen, und gleichzeitig untersuchen, wo die besondere ästhetische Qualität von sozialer Kunst liegt und welche Bedeutung für sie künstlerische Autonomie hat. Im ersten Teil wird ausgehend von der Frage, ob soziale Praxis überhaupt Kunst sein kann, […]

>>

„Es geht darum, Möglichkeitsräume zu öffnen!“

Wie wird Partizipation in künstlerischen Praxen gelebt? Welche Rolle spielt dabei die AutorInnenschaft? Wie kann konkret mit künstlerischen Strategien in soziale Mikrokosmen interveniert werden? Wie kann Sichtbarkeit geschaffen werden, ohne gleichzeitig die neoliberale Sichtbarkeitsdoktrin zu reproduzieren? Und in welchem Verhältnis stehen dabei Kunst und Aktivismus? Die KünstlerInnen Marty Huber, Steffi Müller und Klaus Dietl waren […]

>>

Wie Wissen produzieren und Strukturen transformieren?

Wie kann eine kritische Vermittlungspraxis aussehen, die den Status quo machtkritisch hinterfragt und Transformationsprozesse in Richtung selbstermächtigendes Handeln initiiert? Im Gespräch mit Carmen Mörsch thematisieren wir Bedingungen und Ziele kritischer Wissensproduktion, die Schaffung von Freiräumen innerhalb und zwischen Institutionen sowie den Mehrwert von Kooperationen zwischen Schule und Universität. Carmen Mörsch, Leiterin des Institute for Art […]

>>

Wenn Kunst von der Realität eingeholt wird

Dass sich Kunst erst in der Rezeption entfaltet und immer weit mehr beinhaltet, als das von der Künstlerin oder dem Künstler im Herstellungsprozess Intendierte, ist fast schon ein Gemeinplatz. Wie sehr sich jedoch die Lesart künstlerischer Produktionen unter dem Einfluss gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen verändern und erweitern kann, ist für die Kunstschaffenden selbst oft überraschend. […]

>>

„Es braucht öffentliche Räume, in denen Neues erdacht werden kann!“

Wie kommen wir von einer Kritik an den Verhältnissen zu einer Vision, wie es anders sein könnte? Und wie können gemeinsam entwickelte Visionen auch umgesetzt werden? Im Gespräch mit Hans Holzinger und Walter Spielmann von der „Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen“ (JBZ) tauschen sich Elke Zobl und Laila Huber über die Methode Zukunftswerkstatt ihre Anfänge und Weiterentwicklung, […]

>>

Jenseits der Differenz

Das folgende Gespräch geht auf einen Austausch von Überlegungen per E-Mail zurück. An seinem Anfang stand ein Zitat von Christoph Schlingensief, in dem der Künstler und Theaterschaffende seine Zusammenarbeit mit Menschen mit einer Behinderung beschreibt. Es stammt aus der posthum publizierten Textsammlung Ich weiss ich war’s (2012), in der Schlingensief seine künstlerische Arbeit einer radikalen […]

>>

Fotodokumentation: Making Art – Taking Part!

Am 3. Mai 2016 präsentierten SchülerInnen der 5. Klassen des BORG Mittersill die Ergebnisse des Projektes „Making Art – Taking Part!“ im alten Bezirksgericht Mittersill. Das Projekt ist am Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, einer Kooperation von Universität Salzburg und Mozarteum, angesiedelt. Unter der Leitung von Elke Zobl arbeiten KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und KunstvermittlerInnen mit SchülerInnen und […]

>>

Kunst hat viele Ansichten

Hidda, Antonio, Aladin und Massoud absolvierten von Januar bis April 2016 ein Praktikum am Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion des Schwerpunkts Wissenschaft & Kunst, einer Kooperation der Paris Lodron Universität Salzburg und der Universität Mozarteum Salzburg. Im Sommersemester 2015 wirkten sie als SchülerInnen der 4A Klasse der NMS Liefering am Sparkling-Science-Projekt „Making Art – Taking […]

>>

Salzburger Initiativen, die man im Blickfeld behalten sollte

Hörstolpersteine:  Radiospots gegen das Vergessen – SchülerInnen produzieren Hörstolpersteine mit der Radiofabrik Aufbauend auf dem Projekt Hörstolpersteine der Radiofabrik Salzburg in Zusammenarbeit mit fünf weiteren Freien Radios in Österreich und Deutschland im Jahr 2012, startete die Radiofabrik in diesem Jahr mit SchülerInnen der 4b des Akademischen Gymnasiums in Salzburg eine Fortführung des Projekts. Seit Februar […]

>>

Performatives Lesen in Zeiten des Aufruhrs

Ein dunkelblauer Baucontainer steht vor dem Unipark in Salzburg. Verschiedene Plakate sind daran aufgehängt, doch wirklich spektakulär sieht das Objekt auf den ersten Blick nicht aus. Auf den zweiten dafür umso mehr. An jedem der elf Festivaltage der Sommerszene öffnen sich um Punkt 19 Uhr die Türen des Containers und man erblickt Tisch und Stuhl […]

>>

„Strategien für Zwischenräume. Neue Formate des Ver_Lernens in der Migrationsgesellschaft“

Eines schönen, sonnigen Tages im Juni machten wir (Dilara Akarcesme, Veronika Aqra, Laila Huber, Elke Zobl) uns auf den Weg von Salzburg nach Wien, um die Aktionstage im Rahmen des Projektes „Strategien für Zwischenräume. Neue Formate des Ver_Lernens in der Migrationsgesellschaft“ von trafo.K, dem Wiener Büro für Kunstvermittlung und kritische Wissensproduktion, zu besuchen. Im Rahmen […]

>>

Salzburg – München – Zürich

Einleitung Im Rahmen der Lehrveranstaltung Making Art ‑ Taking Part! Kritische kulturelle Produktion und Vermittlung (Leitung: Elke Zobl) setzten sich die drei Studentinnen Veronika Aqra, Verena Höller und Stefanie Niesner im Sommersemester 2016 mit der Frage nach der Bedeutung künstlerischer Interventionen für die Herstellung von Öffentlichkeit(en) auseinander. Die Lehrveranstaltung war an das zweijährige Forschungsprojekt Making […]

>>

Kartenspielen – Auch eine Methode der emanzipatorischen Kunstvermittlung?!

1. Einleitung Im Rahmen der Übung „‘In Normalitäten intervenieren‘ – Methoden und Perspektiven einer emanzipatorischen Kunstvermittlung“, die wir im Wintersemester 2015/16 bei der Kunstvermittlerin Elke Smodics besuchten, beschäftigten wir uns mit dem „Wie“ einer emanzipatorischen Kunst- und Kulturvermittlung. Als Abschlussarbeit entwickelten wir ein Konzept für ein emanzipatorisches Vermittlungsprojekt unserer Wahl. Inspiriert von der Installation Dispossession […]

>>

Making Art – Taking Part!

In dem von Sparkling Science geförderten zweijährigen Projekt „Making Art – Taking Part! Künstlerische und kulturelle Interventionen von und mit Jugendlichen zur Herstellung von partizipativen Öffentlichkeiten“ wurden gemeinsam mit SchülerInnen zweier Schultypen, der NMS Liefering sowie dem BORG Mittersill, künstlerische Projekte entwickelt und realisiert. Im Zuge des gleichnamigen Kurses am Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion […]

>>

Kunst und Kultur im Spannungsfeld von Kreativität und Vermittlung

Wie kann ich mit Initiativen im Bereich Kunst und Kultur Aufmerksamkeit in einer breiteren Öffentlichkeit schaffen und dabei glaubwürdig bleiben? Mit welchen Herausforderungen bin ich bei der Verwirklichung meiner Projekte konfrontiert? Wie erreiche ich die passende Zielgruppe? Und: Welches Kommunikationskonzept passt zu meinem Vorhaben? Diesen Fragen widmete sich die Lehrveranstaltung PR für Kunst und Kultur, […]

>>

Amsterdam: Toleranz als Leitmotiv …?

Malerische Grachten, schmale Gassen, und Tulpen soweit das Auge reicht. So stellt man sich Amsterdam vor dem inneren Auge vor. Im Rahmen der Lehrveranstaltung Hot Spot: Amsterdam hatten Studierende die Möglichkeit, den Klischees über die niederländische Hauptstadt auf den Grund zu gehen. Unter der Leitung von Siglinde Lang und Josef Kirchner wurde im Sommersemester 2016, […]

>>

Veranstaltungsreihe W&K-Forum

Die Veranstaltungsreihe W&K-Forum wurde vom Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst (W&K) im Frühjahr 2015 ins Leben gerufen. Das Ziel besteht darin, dem kontroversiellen Diskurs rund um kultur- und gesellschaftspolitische Fragestellungen in der Stadt Salzburg eine Plattform zu bieten. Hierzu sollen herausragende Persönlichkeiten unterschiedlicher Fachbereiche eingeladen werden, um ihre Expertise zu Themen, die mit Wissenschaft und Kunst […]

>>

Mein Platz im Drumherum

Wie bewegen sich Mädchen und junge Frauen im öffentlichen Raum? Welche Verhaltensnormen werden hierbei sichtbar und wie können diese dekonstruiert und verändert werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich der Workshop „Mein Platz im Drumherum“. Das Hinterfragen von Handlungskonventionen lag dem Workshop zugrunde, der sich besonders der Nutzung des öffentlichen Raums durch junge Mädchen […]

>>

Gerold Tusch über die Keramik: Artists Talk mit Atelierbesuch

Eigentlich habe ich nie viel mit Skulpturen anfangen können – schon gar nicht mit jenen aus Keramik. Ich war der Überzeugung, dass die Arbeit mit Ton „nur“ zum Kunsthandwerk zählt. Vermutlich war meine Meinung diesbezüglich von der berühmten Keramikproduktion meines Heimatortes Gmunden beeinflusst. Gerold Tusch hat mich in seinem Artists Talk jedoch vom Gegenteil überzeugt. […]

>>

Artists Talk – eine Lehrveranstaltung der anderen ART

Im Rahmen des Studienschwerpunktes Künste und Öffentlichkeiten wird jedes Semester eine bunte Vielfalt an Lehrveranstaltungen angeboten, die sich mit Kunst und ihrer öffentlichen Wirkung beschäftigen, konzeptionelle Hintergründe beleuchten oder die Weiterentwicklung unterschiedlicher Kunsttendenzen unter die Lupe nehmen. Artists Talk ist eine Lehrveranstaltung, die sich nicht mit den Hintergründen beschäftigt. Bei Artist Talk handelt es sich […]

>>

Gesundes Misstrauen, Neugier und Hunger auf Kultur

Ein wackelig-krakeliger Wegweiser auf der Titelseite zeigt nach rechts oben. Darüber die Handlungsanweisung: „Ab in die Provinz!“. Das neue Buch von Siglinde Lang beleuchtet Kunst- und Kulturprojekte in ruralen Räumen Österreichs. Fallstudien unterschiedlichster Projekte werden ergänzt durch wissenschaftliche Beiträge. Die „Mitbestimmung“ hat es nicht zu Unrecht in den Untertitel geschafft. Ein aufgelassener Steinbruch in einem […]

>>

Grada Kilombas Videoinstallation „While I Write“

Die Videoinstallation “WHILE I WRITE” (2015)  ist Teil eines Projekts der Autorin und interdisziplinären Künstlerin Grada Kilomba mit dem Titel Decolonizing Knowledge, Performing Knowledge. Im Rahmen dieses Projekts setzt sie sich mit Formen und Formaten der dekolonialen Wissensproduktion auseinander. Die Installation setzt Schreiben und Performance als alternative Formen der Wissensproduktion ein. Doch warum alternatives Wissen […]

>>

Preview 2016/17

Wintersemester 2016/17 Im Wintersemester setzt sich Elke Zobl mit dem „Praxisfeld Partizipative Kulturarbeit in Salzburg“ auseinander: In ihrer VÜ wird ein „mapping“ – eine Art Landkarte – partizipativer Kulturarbeit in Salzburg erstellt und in der gleichnamigen Übung, geht es um die Entwicklung und Umsetzung einer Ausstellung zur Thematik. Im Rahmen von Exkursionen zu verschiedenen Kulturinstitutionen […]

>>

Impressum Issue 6

p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten // p/art/icipate – Producing culture actively eJournal des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion//eJournal of the program area Contemporary Arts & Cultural Production Herausgeber: Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion, Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Universität Salzburg in Kooperation mit der Universität Mozarteum – Elke Zobl, Siglinde Lang Editor: Program area Contemporary Arts […]

>>

Grußwort

Im Oktober 2015 erscheint nun schon die 6. Auflage des eJournals mit dem Titel „Rethink! Über das Verhältnis von Kunst und kultureller Bedeutungsproduktion“, herausgegeben vom Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion. Diese Ausgabe unter der Redaktion von Siglinde Lang befasst sich mit Prozessen des Reflektierens, des Um- und auch Querdenkens und gibt auch mir die Gelegenheit, […]

>>

Introduction

Kulturelle Produktion fassen wir als ein kritisches und aktives Mitgestalten der eigenen Lebenswelt(en): In den ersten fünf Themenausgaben von p-art-icipate haben wir aktuelle Forschungsansätze, kontroverse Debatten sowie Projekte und Fallstudien diskutiert, die unserer Prämisse ‚Kultur aktiv gestalten‘ folgen: Initiieren (No. 1), Engagieren (No. 2), (öffentlich) Kommunizieren (No. 3) sowie Intervenieren (No. 4 und No. 5) […]

>>

Re-think: Kultur produzieren?!

Seit 2010 existiert der Programmbereich ‚Zeitgenössische Kunst und Kulturelle Produktion‘, der sich interdisziplinär mit dem Konnex zwischen zeitgenössischer Kunst als kritischer kultureller Praxis und der Lebenswelt der Menschen auseinandersetzt. Was bedeutet Kultur produzieren? Welche Rolle nimmt kulturelle Produktion in der zeitgenössischen Kunst ein? Und vice versa: Inwiefern spielen künstlerische Praxen in der kulturellen Bedeutungsproduktion eine […]

>>

Fragen, verlernen, intervenieren, teilhaben

Wenn partizipatorische und intervenierende Kunstpraxen als Mittel zur Demokratisierung der Gesellschaft verstanden werden, bzw. als Mittel, um eine demokratische Gesellschaft zu schaffen (vgl. Milevska 2015), dann stellt sich die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen dieser Praxen im Kontext gegenwärtiger neoliberaler gesellschaftlicher Strukturen. Ist das vielen partizipatorischen Kunstpraxen innewohnende „Versprechen von Demokratisierung und Emanzipation“ tatsächlich […]

>>

Partizipative Räume als Nährboden kultureller Bedeutungsproduktion

Räume, die Prozesse eines Anders- und Umdenkens zu ermöglichen suchen, benötigen (lokalisierbare) räumliche Strukturen, in denen herrschenden Ordnungen andere Ordnungen entgegengesetzt und konventionelle Denkstrukturen aufgebrochen werden. Sie stellen räumliche Herausforderungen für die gesellschaftliche Ordnung dar, da sie innerhalb der Gesellschaft aus ihr heraustreten und als Ort in Widerspruch zu allen anderen Orten stehen.  Weisen diese […]

>>

Rethinking Collective Artistic Production

The Post Natyam Collective, a transnational, web-based coalition of choreographers and scholars, founded in 2004, has developed and cultivated a unique and highly structured mode of process-oriented long distance collaboration, which we keep honing based on the changing circumstances of our professional and personal lives and Needs. This process of adjusting our long-distance process, which […]

>>

Knowledge-based cooperation between art music composers and musicians

This article discusses the artistic practice of composing and centres on cooperative networks in which composers depend on the motivation, participation and knowledge of various professionals involved in the composition process. Taking Howard S. Becker’s theory of “art worlds” into account, I will concentrate on the dynamic cooperation between composers and musicians, in order to […]

>>

Reflecting on Learning Processes

In this article we present and discuss the working process and the works-in-progress that resulted from a learning experiment as part of our seminar on “Cultural production in the context of contemporary art” (summer semester 2015). This seminar took place as part of the Museumsakademie, an initiative of the Museum der Moderne (MdM) in Salzburg. […]

>>

Social Hacking: Listige Eingriffe in Wissens- und Raumordnungen

Bestehende Machtverhältnisse kritisch zu hinterfragen und sich dafür einzusetzen, Ausschlüssen, Normen und Benachteiligungen, besonders im Feld von Kultur und Bildung, etwas entgegen zu setzen, sind Anliegen einer kritischen, künstlerischen Kunstvermittlung. Anhand von eigenen Kunstvermittlungsprojekten will ich einen solchen Ansatz veranschaulichen und erörtern. Grundlage für diese Entgegensetzung ist etwas, das häufig vergessen wird, wenn über Vermittlung […]

>>

„Warum ist das so?“

Nachdenken, über das, was ist und sein könnte, ist oft der erste Schritt, um Prozesse der Selbstermächtigung und Räume kultureller Produktion zu öffnen und zum aktiven und kritischen Mitgestalten der eigenen Lebenswelt einzuladen. Eine Reflexion anhand des Projektes „Making Art, Making Media, Making Change!“ Eine Gruppe junger Frauen begrüßt uns, das Projektteam von „Making Art, […]

>>

Kunst- und Kulturvermittlung im Brennpunkt

Im Februar 2015 startete eine auf drei Jahre anberaumte wissenschaftlich begleitete Kooperation zwischen einer Neuen Mittelschule in einem „Brennpunktviertel“ der Stadt Salzburg und der Salzburger Plattform für Medienkunst und experimentelle Technologien subnet. Da sich das Projekt zum Zeitpunkt der Verfassung des Beitrags in der Anfangshase befindet, erfolgt im vorliegenden Artikel vorrangig die Darstellung seiner Zielsetzung, […]

>>

Open Space: Taratatataaatam…

Am 21. Oktober 2014 wurde die neue Periode des Schwerpunktes Wissenschaft & Kunst eröffnet. Jeder der drei Programmbereiche organisierte eine Eröffnungsvorstellung. Die Performance des Programmbereichs für „Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion“ wurde von Studierenden und Lehrenden entwickelt und aufgeführt. Schwarzer Raum, drei Tische, Stille. Taratataaatam, ratatataaam, ratatatam … Einmarschiert unter Trommelwirbel, dann das vertraut vergessene Klacken […]

>>

Notes

Periscope: Bezeichnen 27.6.2015-18.7.2015 „BeZeichnen“ zeigte die Arbeiten von den vier jungen österreichischen Künstlerinnen Johanna Binder, Elisabeth Schutting, Nicole Wogg und Franka Wurzer. Ihre Zeichnungen stehen im Kontext eines konzeptuellem Minimalismus, wobei sie vor allem Themen wie umweltbezogene Achtsamkeit, Architektur und Einrichtungsgegenständen behandeln. Mehr Informationen ohnetitel: Die Loge 24.6., 25.6., 26. 6. und 28.6.2015 Die Kooperation der […]

>>

Recommended

Ja, manchmal muss auch PR in eigener Sache sein! Daher wollen wir in unseren Empfehlungen jene Publikationen vorstellen, die im Studienjahr 2014/2015 von unseren Mitarbeiter_innen und/oder Kooperationspartner_innen im und zum Themenfeld „Kulturelle Produktion“ verfasst und/oder veröffentlicht worden sind. Die Auswahl weiterer Artikel und Bücher zum Thema war für uns in der Redaktion nicht zu bewältigen: […]

>>

Wenn Städte befragt und Passanten vertont werden

In einem etwas ruhigeren Eck einer Fußgängerzone steht ein altes Pianino. Der Pianist scheint zu warten. Von Zeit zu Zeit schlendern Menschen vorüber. Immer dann, wenn jemand das Klavier passiert, beginnt er zu spielen. Ein Passant stellt Blickkontakt zu dem Musiker her, beobachtet ihn und bleibt schließlich stehen. Sofort beendet der Pianist sein Spiel und […]

>>

Making Art, Making Media, Making Change (Teil I)

„Vergessen Sie nicht, daß die Kunst nur ein Weg ist, nicht ein Ziel.“ Making Art – Kunst machen! Aber welche Art von Kunst kann oder soll es sein, die am Ende „Change“, einen gesellschaftlichen Wandel, hervorrufen kann? Und mit welchem Medium, in welcher Form drückt sich diese Kunst am Besten aus? Mit diesen Fragen setzte […]

>>

Making Art, Making Media, Making Change (Teil II)

Die Lehrveranstaltung „Making Art, Making Media, Making Change! Partizipative Kultur- und Medienproduktion“ ist eine Fortsetzung der Projektentwicklung I unter der Leitung von Elke Zobl. Anhand zweier Forschungsprojekte, die sich der Entwicklung einer Toolbox zur Vermittlung partizipativer Kunst- und Medienproduktion an und mit Jugendlichen widmen, wurden in der Lehrveranstaltung Strategien künstlerischer Interventionen und der Bildungsarbeit mit […]

>>

Exzess der Vermittlung – und wie viel davon vertragen welche BesucherInnen?

Groß-Events sind im Kunstbetrieb der Gegenwart schon längst keine außergewöhnliche Angelegenheit mehr, sondern ein ebenso ständiger wie erwarteter Dauerzustand. Ein Beispiel sind die sogenannten „Langen Nächte“, die regelmäßig in Kirchen, Museen oder in Denkmälern stattfinden. Sie erfreuen sich seit ihrer Einführung in Berlin 1997 großer Beliebtheit und sollen in erster Linie „neue Besucherkreise auf die […]

>>

Social Media in Arts & Culture

Die Lehrveranstaltung „Social Media in Arts & Culture“ von Günther Friesinger und Annika Kronberger war für mich als selbstständige Kulturschaffende schon bei Sichtung des Lehrangebots ein definitives Must-See. Wenn man Kunst und Kultur produziert, muss man Wege suchen, diesen Output bekannt zu machen. Kunst und Kultur lebt von und mit ihren Rezipient_innen. Die Dynamik, die […]

>>

fingerprints

There are so many things that can be said about art — and doing so in a foreign language increases the challenge. The fields where talk about art occurs are widespread and require different skills: from presenting a topic at university and subsequently discussing your thesis to guiding tours through a museum or city, opening […]

>>

Arts Entrepreneurship: Künstlerisch-kulturelles Unternehmertum?!

Im Wintersemester 2014/15 beschäftigten wir uns im Rahmen der Lehrveranstaltung „Arts Entrepreneurship and Cultural Management“ unter der Leitung von Siglinde Lang mit künstlerisch-kulturellem Unternehmertum. Wir erarbeiteten uns eigene Parameter zur Definition von Arts Entrepreneurs und erstellten Fallstudien von Kunst- und Kulturschaffenden, denen wir diesen Begriff zuschreiben. Arts Entrepreneurs definieren wir als künstlerisch-kulturelle Unternehmer_innen, die „ihr […]

>>

Hot Spot: Nikosia

Unsere Exkursion nach Nikosia bildete den Hauptbestandteil der vierstündigen Lehrveranstaltung Hot Spot: Zypern. Bereits vor der Reise hatten wir uns mit Zypern als Schnittpunkt der Kulturen, als politischer „Spielball“ angrenzender Völker sowie der jetzigen kulturellen und politischen Lage eingehend beschäftigt. Vor allem aber wollten wir vor Ort die zeitgenössische Kunst- und Kulturszene, die durch die […]

>>

W&K-Forum vom 5.5.2015 – Resümee

Am 5. Mai 2015 fand im Unipark Nonntal im Rahmen des 2. W&K-Forums des Schwerpunktes Wissenschaft und Kunst – diesmal unter des Leitung des Programmbereiches Kunstpolemik-Polemikkunst – eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Kunst, Religion und Terror“ statt. Gerhard Haderer (Künstler und Karikaturist, Linz), Dorna Safaian (Medien- und Kunsttheoretikerin, Berlin) und Viktor Hermann (Journalist, Salzburg) diskutierten […]

>>

Preview

Prozesse der Reflexion und des Neuverhandelns anzustoßen und Raum für Diskussionen, Experimente und Querdenken zu öffnen – dieser Prämisse folgen wir am Programmbereich „Zeitgenössische Kunst und kulturelle Produktion“ (natürlich) auch wieder im kommenden Studienjahr: Wintersemester 2015/16 Das Wintersemester bietet Einblicke in „Kunst im ländlichen Raum“ (VU mit Siglinde Lang und Anita Moser, inkl. Symposium, UE […]

>>

Impressum Issue 05

p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten // p/art/icipate – Producing culture actively eJournal des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion//eJournal of the program area Contemporary Arts & Cultural Production Herausgeber: Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion, Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Universität Salzburg in Kooperation mit der Universität Mozarteum – Elke Zobl, Siglinde Lang Editor: Program area Contemporary Arts […]

>>

INTERVENE! Künstlerische Interventionen II: Bildung als kritische Praxis

In Fortsetzung der letzten eJournal-Ausgabe beschäftigen wir uns in „INTERVENE! II“ mit künstlerischen Interventionen im Spannungsfeld von Bildung und kritischer Praxis. Die Beiträge dieser Ausgabe gehen auf zwei Symposien im Herbst 2013 sowie im Frühling 2014 am Programmbereich Contemporary Arts & Cultural Production am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst zurück. In beiden Symposien wurdenThemen der Bildungs- […]

>>

Intervention / Art

Artistic interventions have been turned into something of a fetish in artistic circles and institutions. Even the best intentions from artists, organizers, and curators often end up absorbing the radical histories and potentials of past actions and interventions within and outside the sphere of culture. By virtue of the “artistic” moniker, institutions and organizations often […]

>>

Tables and Chairs to Live With

As an artist who is interested in educational questions, I have spent quite some time in workshops held in university and academy buildings. Usually, some of this time is spent shifting, pushing, and carrying around tables and chairs. The rooms are filled with these objects. We use them, stack them on top of one another, […]

>>

So kompliziert wie Situationen sind

„So wie ich will!“ – „Ist das so?“ – „Was heißt alle?“ – „Und was hat das mit mir zu tun?“ lauten einige Projektnamen der Forschungs- und Vermittlungsarbeit von trafo.K und der mitschwingende Unterton verrät bereits das emanzipatorische Begehren – das Infragestellen von bestehenden Selbstverständlichkeiten und die damit einhergehende Durchkreuzung von dominanzkulturellen Diskursen und normativen […]

>>

„… und dann beginnt aber schon das Unplanbare …“

Der Künstler Hansel Sato und die Kunst- und Kulturvermittlerin Elke Smodics von trafo.K waren im Dezember 2013 zu Gast beim Symposium „Künstlerische Interventionen und Kollaboration in antirassistischen und feministischen künstlerisch-edukativen Projekten“ am Programmbereich Contemporary Arts & Cultural Production. Im Interview mit Laila Huber und Elke Zobl sprachen sie über das Intervenieren im öffentlichen Raum sowie […]

>>

Challenging questions at the intersections of art, pedagogy, and research

The artists Marianne Guarino-Huet and Olivier Desvoignes who together form microsillons, were our guests at the “Artistic Interventions and Collaboration in Anti-Racist and Feminist Artistic-Educational Projects” Symposium at the Program Area Contemporary Arts & Cultural Production in December 2013. In the interview they discuss how they developed their approach of combining arts and pedagogy, working […]

>>

“I think the artistic is like a double-edged sword.“

Cultural worker Janna Graham (Centre for Possible Studies), artist Nicolas Vass (Precarious Workers Brigade), and artist, educator, and activist Annette Krauss (Utrecht/Vienna), were our guests at the “Artistic Interventions and Education as Critical Practice. (Un)learning Processes, Community Engagement and Solidarity” Symposium at the Program Area Contemporary Arts & Cultural Production in April 2014. In the […]

>>

Künstlerische Interventionen II: Fotodokumentation

Impressionen vom Workshop mit der Kunstvermittlerin Janna Graham (Center for Possible Studies) und dem Künstler Nicolas Vass (Precarious Workers Brigade) zum Thema “Crazy Little Thing Called Love: The Ethics of Solidarity” und vom Workshop mit der Künstlerin Annette Krauss zum Thema “Praktiken des (Ent-)Übens“ Im Rahmen der VÜ „Künstlerische Interventionen II: Artistic Interventions and Education […]

>>

women’s space: Fotodokumentation

Für women’s space – Internationale Jugendbegegnung für junge Frauen entwickelten Studierende des Studienschwerpunkts Cultural Production & Arts Management im Rahmen der Lehrveranstaltung „Projektentwicklung Künstlerische und kulturelle Interventionen II“ im Sommersemester 2014 kulturelle Vermittlungsangebote in Form von Workshops für die teilnehmenden jungen Frauen aus sechs Ländern. Künstlerische und mediale Interventionen im Stadtraum Salzburg wurden in den […]

>>

Thoughts about a Decentralized Academy in Graz – (Un)Learning Contemporary Art?

“Trial Mode 01,” a symposium held from March 28th to 30th, 2014 at Forum Stadtpark in Graz raised the question of what a decentralized academy of contemporary art might look like. The symposium originated from the wish and demand expressed by arts practitioners in Graz who have lobbied for the past fifteen years, thus far […]

>>

Von Toiletten als Grabsteinen, KünstlerInnen als (sinnlichen) ManagerInnen und dem besten Kaffee auf Erden

Ausgestattet mit meinem Laptop, einer 250-seitigen Dissertationsschrift und viel Vorfreude auf einen sechswöchigen Forschungsausenthalt als „Art-based-Scientist“ am Cornaro Institut in Larnaca lande ich im März 2014 in Zypern. Bereits nach den ersten Minuten fühle ich mich auf dieser am Rande Europas gelegenen Insel herzlichst aufgenommen: Ein freundlicher Plausch mit dem Taxifahrer erläutert mir, dass ich […]

>>

Filmrezension: Everyday Rebellion

In dem Dokumentarfilm „Everyday Rebellion“, der von den beiden österreichischen Filmemachern iranischer Herkunft Arash T. Riahi und Arman T. Riahi realisiert wurde und seit Frühling diesen Jahres in österreichischen Kinos gezeigt wird, werden verschiedenste Graswurzelbewegungen und Formen des kreativen zivilen Ungehorsams bzw. des gewaltlosen Widerstands präsentiert. All diesen Bewegungen und Protestformen ist gemein, dass sie […]

>>

Künstlerische Interventionen im urbanen Raum – über “Die Kunst des urbanen Handelns”

Das im Januar 2014 erschienene Buch „The Art of Urban Intervention / Die Kunst des urbanen Handelns“ dokumentiert den Reflexionsprozess im Rahmen des gleichnamigen internationalen Projektes von sechs Kunstinstitutionen und versammelt Beiträge der ProjektpartnerInnen sowie darüber hinausgehend Beiträge über künstlerische Interventionen in anderen europäischen Städten, sowie überarbeitete Vorträge aus der im Rahmen des Projektes realisierten […]

>>

„Crazy Little Thing Called Love“

Das Symposium mit Janna Graham und Nico Vass unter dem Motto “What We  Didn’t Learn at Art School: The Politics of  Solidarity“ und der Workshop “Crazy Little Thing Called Love: The Ethics of Solidarity“ veranlassten uns TeilnehmerInnen, solidarisch etwas in unserer oft stillstehenden, ver- und beharrenden Gesellschaft zu bewegen. Neben den lehrreichen Inhalten im Symposium, welches uns anregende […]

>>

Gewohntes hinterfragen, Ungewohntes wagen

Einfach mal Umdenken, Andersdenken und „(Ent-)Üben“: Im Workshop „Praktiken des (Ent-)Übens“ im Rahmen des Projektes „Hidden Curriculum“ von und mit der Künstlerin Annette Krauss haben wir gelernt, die Welt einmal anders zu sehen. Zunächst war uns aber nicht klar, was uns die nächsten zwei Tage genau erwarten würde. Als wir dann schließlich im kleinen Kreis […]

>>

„I have something to say.“ Women’s statements in public space

Während wir im ersten Teil der Lehrveranstaltung „Projektentwicklung – künstlerische und kulturelle Interventionen“ (WS 2013/14) überwiegend Teilnehmer_innen waren und unsere Projekte unter Anleitung von erfahrenen Künstler_innen entwickelten, wechselten wir in diesem Semester die Perspektive und wurden selbst zu Workshopleiter_innen. Im Zuge des diesjährigen women’s space – einer internationalen Jugendbegegnung für junge Frauen, welche vom 27. […]

>>

Verstörende Zuversicht

Reflexion zum Workshop-Projekt: „My profession in 20 years: Dreams, obstacles and possibilities – react and act!” im Rahmen der Lehrveranstaltung „Projektentwicklung künstlerische und kulturelle Interventionen II“ im Sommersemester 2014, in Zusammenarbeit mit dem Büro für Mädchenförderung des Landesjugendreferats Salzburg (make it) während der Veranstaltung womens`s space 2014 – International Youth Exchange for Young Women am […]

>>

„Grrrls! Let’s make a zine!”

Im Rahmen des women’s space – Internationale Jugendbegegnung für junge Frauen fanden Ende April 2014 zwei Zine-Workshops mit Elke Zobl und Stefanie Grünangerl statt. Die Teilnehmerinnen des Workshops, im Alter zwischen 18 und 26 Jahren, kamen für eine Woche aus sechs unterschiedlichen Ländern in Salzburg zusammen, um sich über verschiedene Themen und individuelle Erfahrungen aus […]

>>

Die freie Szene Österreichs?

Die Freie Szene setzt „wichtige Impulse für Innovationen in Kunst und Kultur“, denn „künstlerisches Experiment und Freiraum“ sind „Motor jeder Gesellschaft“. Sie ist „unverzichtbarer Bestandteil“ der Kunst- und Kulturszene, besticht durch „künstlerische Qualität, Engagement und breite Akzeptanz“ und „scheut nicht die Kontroverse“. Doch was ist „die freie Szene“? Gibt es diese als homogenes Gebilde überhaupt? […]

>>

„Kunst, Politik, Computerspiele“

„Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“ –  Jacques-Yves Cousteau Um die „Serious Games“ – die „ernsten Spiele“, mit künstlerischem, sozialkritischem oder politischem Hintergrund – ging es in der Lehrveranstaltung „Kunst, Politik, Computerspiele“ von Sonja Prlic. Zu Anfang wurden verschiedene Computerspiele getestet, die aus dem Bereich der „Serious Games“ kamen […]

>>

Kollektive Erinnerungen und fiktive Geschichte

Es benötigt keinen allzu fernen Blick in die Vergangenheit: Noch vor gut einem Jahrzehnt waren PC- und Videospiele nicht einmal eine Randnotiz in der Kulturgeschichte und in ähnlichen wissenschaftlichen Disziplinen und das obwohl sie bereits seit den 80er Jahren ein fester kultureller Bestandteil unsere Gesellschaft sind. Im Sommersemester 2014 nahm sich der Schwerpunkt Wissenschaft & […]

>>

Kulturwissenschaft und Praxis entre-vue

Diese Lehrveranstaltung im Sommersemester 2014 ließ angewandte Kulturwissenschaft und die Praxis des Kunst- und Kulturbetriebs mithilfe der Befragungstechnik Interview aufeinandertreffen. Fragend das Fragen befragen: Redundanter Zirkelschluss oder bereichernde Lernstrategie? Zentrale Aufgabe an die Studierenden war, mehr über den Einsatz und die Funktion von Interviews und Befragungsformaten in unterschiedlichsten Arbeitsbereichen und professionellen Profilen des Kunst- und […]

>>

Making Art, Making Media, Making Change!

Seit März 2014 läuft am Programmbereich Contemporary Arts & Cultural Production das vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF finanzierte Projekt „Making Art, Making Media, Making Change!“. Projektleiterin Elke Zobl und ihr Team haben sich zum Ziel gesetzt, das gesellschaftskritische und vor allem -verändernde Potential von alternativen, feministischen Medien und Kulturprojekten zu befragen und längerfristige Vermittlungsangebote dafür zu […]

>>

Making Art – Taking Part!

Seit Oktober 2014 läuft am Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion das Projekt „Making Art – Taking Part!“. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Rahmen des Sparkling Science Programms mit einer Laufzeit von zwei Jahren finanziert. Mit dem Ziel, Jugendlichen Handlungsräume zur gesellschaftlichen Mitgestaltung zu eröffnen, wird in diesem Forschungsprojekt die […]

>>

Auf nach (Süd-)Zypern!

„Sigá, sigá!“ lautet das Motto der zypriotischen Bevölkerung – und genau so lässt sich die Lebensweise des Eilands am besten beschreiben: Immer mit der Ruhe! Etwa 70 km von Asien, 395 km von Europa und 375 km von Afrika entfernt, ist Zypern seit jeher ein Schnittpunkt der Kulturen, ein Schmelztiegel zahlreicher kultureller Einflüsse, aber auch […]

>>

Impressum Issue #04

p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten p/art/icipate – Producing culture actively eJournal des Programmbereichs Contemporary Arts & Cultural Production eJournal of the program area Contemporary Arts & Cultural Production Herausgeber: Programmbereich Contemporary Art & Cultural Production, Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Universität Salzburg in Kooperation mit der Universität Mozarteum – Elke Zobl, Siglinde Lang Focus area Science […]

>>

Intervene! Künstlerische Interventionen

Diese Ausgabe des eJournals steht unter dem Motto der „künstlerischen Intervention“. Wir diskutieren das emanzipatorische Potenzial von ausgewählten künstlerischen Interventionen im Kontext von feministischen, queeren und antirassistischen Politiken und zeigen, wie diese künstlerischen Interventionen soziale und politische Prozesse in Gang setzen und neue Perspektiven für gesellschaftliches und künstlerisches Handeln eröffnen. Künstlerische Interventionen sind vielfältig, weil […]

>>

Von VALIE EXPORT zu Pussy Riot

Dieser Artikel diskutiert anhand von drei Arbeiten feministischer Künstlerinnen, wie künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum gesellschaftliche Konfliktlinien sichtbar machen. Im ersten Teil werden Begriffsklärungen zu Intervention, Happening, Aktionen und Performance vorgenommen, sowie das Verhältnis von öffentlichem und institutionellem Raum im Kunstfeld umrissen und der Beitrag in den Kontext des Themas dieser Ausgabe von p/art/icipate gestellt. […]

>>

Dissident feminisms, anti-racist politics and artistic interventionist practices

In this article, I will discuss dissident feminisms that disrupt the monolithic history of a feminism that is heterosexual and white and based on a defined feminist subject that is supposedly a woman as a predefined biological reality (meaning, based on a natural category, as it were, of “woman”). As such, dissident feminisms intervene in […]

>>

Furtive, Quiet and Loud

What happens when the perception of existing visual and symbolic vocabularies is dislocated through artistic and art mediation strategies applying methods of Appropriation Art and Guerrilla Communication? Can these displacement strategies reach an audience outside of the established art system and interact with it? Is this strategy useful for opening up a critical antiracist and […]

>>

Politischer Antirassismus und Kunstinterventionen

Im ersten Teil werden überblicksartig die sozialen, politischen und ökonomischen Hintergründen von Migrationsbewegungen beschrieben. Daran anschließend stehen das Praxisdenken des politischen Antirassismus und ausgewählte Interventionstechniken, die für diese Art des Denkens und Handelns charakteristisch sind, zur Diskussion. Diese Techniken sind „Normalität begreifen“, „alternative Modelle entwickeln“, „Historisierung als Strategie“, „Allianzenbildung“, „(Self)Empowerment“ und „Konfliktinszenierung“. Ausgehend von dieser […]

>>

Arbeiten an der Öffentlichkeit

Anfang der 2000er Jahre führten Klub Zwei eine Reihe von Kunstprojekten im öffentlichen Raum durch, die wir in Zusammenarbeit mit politischen Migrantinnen konzipiert hatten. Allen voran war und ist die feministische Organisation maiz, das autonome Zentrum von und für Migrantinnen in Linz, für uns ein wichtiger Bezugspunkt. Gegründet von Frauen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten, Arbeitsschwerpunkten und […]

>>

“Working collaboratively is the essential practice of social change and justice”

Emma Hedditch (born 1972, UK) is an artist and writer based in New York. Her work focuses on daily practice, materiality, and distribution of knowledge as political action. She often works collaboratively with other artists and groups, for example The Copenhagen Free University (2001–2008) and Cinenova, a feminist film and video distributor (1999–present). Heavily influenced […]

>>

„Die Frage ist ganz einfach: Wer spricht in der Kunst …“

Ljubomir Bratić, Philosoph, freier Publizist und langjähriger Aktivist im MigrantInnen-Bereich, war anlässlich des Symposiums „Künstlerische Interventionen: Antirassistische und feministische Perspektiven und Strategien“ beim Studienschwerpunkt „Cultural Production & Arts Management“ zu Gast. Im Gespräch mit Laila Huber und Elke Zobl erzählte er über die Unterschiede zwischen dem politischen und moralischen Anti-Rassismus, inwiefern künstlerische Interventionen eine Schlüsselfunktion […]

>>

“She is a trouble maker! And they have thousands of non-trouble-makers.”

At the symposium “Artistic interventions in the context of feminist and migrant self-organisation and collective practices” in November 2013 lectures were held by the artist and theoretician Marina Gržinić, the artist and writer Emma Hedditch, and the artist collective Klub Zwei — Jo Schmeiser and Simone Bader. In the discussion that followed, together with Elke […]

>>

„Röcke und Hosen und auch manchmal alles zusammen“

Die Künstlerin, Illustratorin und Comic-Zeichnerin Ka Schmitz war mit dem Workshop „Guerilla Comics: Kunst_Intervention_Alltag“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Künstlerische Interventionen. Kollaborative und selbstorganisierte Praxen. Fokus: Antirassistische und feministische Perspektiven“ zu Gast am Programmbereich Contemporary Arts & Cultural Production. Im Interview mit Elke Zobl sprach sie über Fragen der Darstellbarkeit und grafischen Übersetzung von Diversität und […]

>>

„Wenn sie sagen: ‚Ja kaufen‘, dann sagen wir: ‚Nein, nachdenken bitte‘ …“

Die Künstlerin Marula Di Como und die Grafikerin Florencia Young, Mitbegründerinnen des Kollektivs „migrantas“ waren mit dem Workshop „Piktogramme im Stadtraum: Anerkennung & Sichtbarkeit“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Künstlerische Interventionen. Kollaborative und selbstorganisierte Praxen. Fokus: Antirassistische und feministische Perspektiven“ zu Gast. Im Interview mit Elke Zobl und Laila Huber sprachen sie über die eigene Migrationserfahrung […]

>>

Ich sehe was, was du nicht siehst

>>

Künstlerische Interventionen: Fotodokumentation

In der Übung „Projektentwicklung künstlerische und kulturelle Interventionen I“ mit dem Fokus anti-rassistische und feministische Strategien fand vom 9. bis 11. Oktober 2013 ein Workshop mit dem Kollektiv migrantas und vom 6. bis 8. November 2013 ein Workshop mit der Künstlerin Ka Schmitz statt. Im Rahmen des Workshops mit migrantas entwickelten die TeilnehmerInnen – Studierende […]

>>

Filmrezension: Was wir träumen

Ein Film von Andrea Maurer in Zusammenarbeit mit Nicole Baïer und Peter Pfund zum gleichnamigen Theaterprojekt mit dem Clearing-house Salzburg. Das Theaterprojekt entstand auf Initiative des „Fachbeirates für Literatur im Landes-Kulturbeirat Salzburg“; realisiert wurde es von der Theater (Off)ensive Salzburg unter der Regie von Alex Linse; die Textgrundlage entwickelte und verfasste die Autorin Petra Nagenkögel. […]

>>

Buchrezensionen

Interaktiv Wissen produzieren! Über „Das Forschen aller“ von Sybille Peters (2013) Künstlerische Forschung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie unkonventionelle „Bezüge und Interaktionen zwischen unterschiedlichen Wissensweisen, Forschungsfeldern und Akteur_innen“ (S. 8) herstellt. Wissensproduktion wird folglich als Transformation eines bestehenden Status quo der Wissensvorräte unserer Zeit verstanden. Diese Auffassung wird in der Einleitung von […]

>>

Workshop mit migrantas: Eine visuelle Sprache der Migration

Als ich im letzten Semester im Lehrveranstaltungsangebot des Studienschwerpunkts Cultural Production & Arts Management die zwei angebotenen Kurse von Prof. Elke Zobl entdeckte, die einen Einblick in künstlerische und kulturelle Interventionen mit Fokus auf antirassistische und feministische Perspektiven geben würden, war für mich sofort klar, dass ich unbedingt daran teilnehmen wollte. Um die Theorie mit […]

>>

„guerilla comics: kunst_intervention_alltag“ – ein Workshop mit Ka Schmitz

Unsere kleine Gruppe, die am Comic-Workshop mit Ka Schmitz teilnahm, war bereits in freudiger Erwartung auf die nun kommenden Tage. Am 6. November 2013 war es schließlich soweit und wir trafen uns in den Räumlichkeiten des Schwerpunkts in der Bergstraße, um uns gemeinsam dem Thema Comic anzunähern und kreativ tätig zu werden. Einige von uns […]

>>

Von der Kunst die Kunst zu ergründen

Studierende der Lehrveranstaltung "Die Ausstellung verhandeln"

Hoch über den Dächern von Salzburg thront das Museum der Moderne. Will man sich den Anstieg über den Mönchsberg ersparen, kann man den Aufzug nehmen, der einen rasch nach oben führt. Die Entscheidung zwischen diesen beiden Möglichkeiten gewählt war nicht die einzige, die zu Jahresbeginn von einer Gruppe Studierender getroffen werden musste. Im Rahmen des […]

>>

Kunst und Kultur ermöglichen

Kulturelle Projekte und Veranstaltungen gibt es zuhauf, die Auswahl für die KonsumentInnen ist riesig, ein Überblick fällt zunehmend schwer. Doch wie gelingt es eigentlich, die Fülle an attraktiven und oftmals originellen Projekten auf Seiten der Initiatoren überhaupt zu ermöglichen? Was sind die konkreten politischen Rahmenbedingungen, welche rechtlichen Dinge müssen bedacht werden und wie kommt meine […]

>>

Hot Spot: Wien – Ein Rückblick

Fotos: Pia Streicher Klassisch-traditionell mit Schnitzelsemmel und Apfelstrudel – aber auch Wein und Sekt – wurde die Ausstellung zu Hot Spot: Wien am 16.1. feierlich durch eine Rede von DDr. Schwaighofer, Leiter des Schwerpunkts Wissenschaft & Kunst, eröffnet. Diese Ausstellungseröffnung bildete den Abschluss einer sehr spannenden und diskursiven Lehrveranstaltung, die sich mit der Kunst- und […]

>>

Tell me more about Dispositions of Cultural Funding!

What do you expect when you are travelling through the Alps in the middle of January? Snowy landscapes, an icy climate, and people involved in winter sports? Neither – nor! We, a small delegation from Salzburg, went to Kufstein (Tirol, Austria) to participate in the 8th annual meeting of the Professional Association for Cultural Management […]

>>

Artistic Research as Elevator Pitch

What is research? Julian Klein, one of the keynote speakers at the LaborARTorium conference organized by the ProART doctoral program of the Ludwig Maximillian University in Munich, turns this question into a common exercise called “ the Elevator Pitch” in which the core idea of an issue or project should be delivered in the time […]

>>

Raum schaffen für kulturelle Bildungsprozesse

In über 40 Vorträgen, Performance Lectures und Panel Discussions wurden auf der 4. Tagung des Netzwerks ForschungKulturelleBildung folgende Fragestellungen thematisiert und diskutiert: Worin liegt das Potenzial, wenn künstlerisch-ästhetische und lebensweltliche Räume aufeinandertreffen? Was geschieht, wenn künstlerische und kulturelle Angebote auf schulische und außerschulische Bildungsräume einwirken? Wie lassen sich Räume der Hochkultur und der Pop- bzw. […]

>>

Artistic Interventions II: “Artistic Interventions and Education as Critical Practice”

As continuation of the symposium series Artistic Interventions. Collaborative and self-organized practices. With a focus on anti-racist and feminist perspectives held in autumn 2013, we are organizing for the current semester, a symposium on Artistic Interventions and Education as Critical Practice – (Un)learning processes, community engagement, and solidarity scheduled for April 2014. This symposium’s presentations […]

>>

Impressum Issue #03

p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten p/art/icipate – Producing culture actively eJournal des Programmbereichs Contemporary Arts & Cultural Production eJournal of the program area Contemporary Arts & Cultural Production Herausgeber: Programmbereich Contemporary Art & Cultural Production, Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Universität Salzburg in Kooperation mit der Universität Mozarteum – Elke Zobl, Siglinde Lang Schwerpunkt Wissenschaft & […]

>>

GO PUBLIC! Kunst, Kommunikation und Öffentlichkeit

Siglinde Lang

Kunst braucht Kommunikation braucht Öffentlichkeit: Ohne Öffentlichkeit wird Kunst nicht als Kunst wahrgenommen. Kunst ohne Kommunikation läuft ins Leere. Kunst ohne Öffentlichkeit verfehlt ihr Potential. Und Öffentlichkeit braucht Kommunikation als Voraussetzung, um – im Sinne Habermas – einen Diskurs bzw. – im Sinne der Cultural Citizenship – einen gesellschaftlichen Selbstverständigungsprozess zu initiieren. In einem „Call“ […]

>>

Audience Development

Birgit Mandel

Introduction “Audience development means creating a love affair between arts and audiences”, according to the leader of the education department of Berlin Philharmonic Orchestra. The education department was installed by Sir Simon Rattle, the chief conductor of the most famous German orchestra, who himself comes from the UK, where “audience development” was invented. Rattle installed […]

>>

Marktstrategie: Kunst!

Siglinde Lang

Was macht den Zauber eines auf den Mythos von Stierhoden aufbauenden Energiegetränkes aus? Warum sind Werbeplakate, die eine küssende Nonne, einen sterbenden Aidskranken oder eine schreiendes Neugeborenes zeigen, weltweit bekannt und diskutiert? Und wie markieren Neuwagen, die nicht beim Autohändler ums Eck abgeholt, sondern in stylischen Erlebniswelten persönlich in Empfang genommen werden, eine – auf […]

>>

Verstehen Sie Kunst?

Luise Reitstätter

Ausstellungseröffnung, Künstlerfrühstück, KuratorInnenführung, LehrerInnenführung, Dialogführung, Subjektivführung, Backstageführung, Familienführung, Führung für die Freunde des Kunsthauses durch den Direktor, „Einfach gesagt“ – eine Kooperation mit der Volkshochschule Bregenz, Kinderkunst, Workshop „Emilys Buchstabensuppe“, ART CRASH für Jugendliche, KUB + Kaffee und so fort – bis hin zum experimentellen Poetry Slam reichen die zahlreichen Angebote zur Ausstellung „Well and […]

>>

Sensorimotor Contingencies

Dorothée King

In der aktuellen Forschung zur Kunstvermittlung wird Kunst nicht als abgeschlossen angesehen, sobald die KünstlerIn „den Pinsel aus der Hand“ legt. Auswirkungen und Weiterführungen des Werkes durch die RezipientInnen werden als Teil der Werke angesehen. Das Kunstwerk wird in der Rezeption weitergeführt, beziehungsweise wird es zum Kunstwerk durch die Prozesse der Rezeption. Auch wenn die […]

>>

Pinpointing Workshops

Lena Brüggemann

Mit dem Ideal der Stille in den Museen scheint es vorbei zu sein. Immer mehr Institutionen suchen nach Formaten, um mit dem Publikum in einen unmittelbaren Dialog zu treten. Kommunikation und Teilnahme erscheinen als neues Paradigma der Kunstrezeption. Workshops sind dafür eine häufig gewähltes Format, da sie direkt mit dem Publikum einen – temporären – […]

>>

Betroffene zu Beteiligten machen

Claudia Höckner

Happy Birthday Robert Jungk! Anlässlich des 100. Geburtstages von Robert Jungk wurde die Stadt Salzburg Schauplatz vielseitiger und vielgestaltiger Projekte, die sich mit dem in Salzburg verstorbenen Publizisten, Aktivisten und Zukunftsforscher, seinen Schriften und Theorien (auch anwendungsbezogen) auseinandersetzten. Die wöchentliche Ringvorlesung der Universität Salzburg und die monatlich stattfindenden „Zukunftsmontage“ sind nur zwei der über 100 […]

>>

Go Public mit WK.

Nadja Klement

„Aber was hat das jetzt mit Kunst zu tun?“ Und da ist sie auch schon, die Frage, die jedes Mal gestellt wird. Ich bin überrascht, dass sie diesmal schon so schnell kommt, ich habe doch gerade erst mit meinem Vortrag begonnen. Ich schau in die Runde, etwa zwanzig angehende Kulturmanagerinnen sitzen an diesem heißen Junitag […]

>>

It’s the music, stupid!

Steven Walter

Im US-Präsidentschaftswahlkampf von 1992 gewann Bill Clinton überraschend gegen den aufgrund außenpolitischer Erfolge (Kalter Krieg, Golf-Krieg) hoch favorisierten George Bush Senior. Vor allem deswegen, weil Clinton das Augenmerk mit seinem berühmten Slogan „It’s the economy, stupid!“ auf die eigentlichen Probleme lenkte: die Rezession im eigenen Land, den Zustand im eigenen Land. Nun, was hat dies […]

>>

Interview: Steven Walter

Steven Walter; Siglinde Lang

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Berufsfeld Kulturmanagement“ im Sommersemester 2013 war Steven Walter, Gründer und künstlerischer Leiter des PODIUM Festival Esslingen zu Gast – und hat, analog zum Festival, Begeisterung (siehe Postingbeiträge) unter den Studierenden ausgelöst. Im Interview gibt er Einblicke in die Arbeitsweise des interdisziplinär agierenden Teams und die sich daraus ergebenden Erfolgsfaktoren des Festivals (siehe […]

>>

sound:frame. Vermittlung zwischen den Stühlen

Eva Fischer

Für das sound:frame Festival als ein Projekt, das in Bezug auf die unterschiedlichen Kontexte, in denen es stattfindet, immer wieder „zwischen den Stühlen“ (Thun-Hohenstein 2012, S. 4) steht, müssen gewisse Fragen sukzessive neu verhandelt werden: Welche Position will sound:frame öffentlich einnehmen? Wie will es wahrgenommen werden? Welches Publikum möchte überhaupt erreicht werden? Welche Inhalte sollen transportiert […]

>>

Interview: Eva Fischer

Eva Fischer, Siglinde Lang

Eva Fischer, Gründerin und künstlerische Leiterin des sound:frame Festivals, war anlässlich eines Gastvortrages im Sommersemester 2013 beim Studienschwerpunkt „Cultural Production & Arts Management“ zu Gast. Im Gespräch mit Siglinde Lang erzählt sie über zentrale Erfolgsfaktoren, aber auch Herausforderungen eines, wie sie sound:frame bezeichnet, „offenen Festivals“ (siehe auch Text von Eva Fischer: „sound:frame“) Was zeichnet den Erfolg […]

>>

Das AntikultiAtelier

AntikultiAtelier

Das AntikultiAtelier ist ein Raum für Kunst und politische Solidarität. Seit Februar 2010 entwickeln wir in Zürich – zunächst unter dem Namen „Atelier“, nun als AntikultiAtelier – gemeinsam gestalterisch-politische Projekte. Wir sind eine Gruppe von Menschen, die in der Schweiz leben und sich mit der Asyl- und Migrationspolitik, mit Rassismus und Repräsentation beschäftigen: viele von […]

>>

Interview: Martin Lengauer

Martin Lengauer; Siglinde Lang

Martin Lengauer ist Gründer und Geschäftsführer der Wiener Agentur die jungs kommunikation, die sich vor allem auf den Kunst-, Kultur- und Kreativsektor spezialisiert hat. Die Aufgabe der PR ist es seiner Ansicht nach, Assoziationsknoten zu künstlerischen Inhalten und Aktivitäten zu setzen. Ein Spezifikum in der Kommunikationsarbeit sieht er darin, dass die Trennlinien einzelner Aufgabenbereiche des […]

>>

Interview: Maximilian Engelmann

Maximilian Engelmann; Siglinde Lang

Die SCHIRN Kunsthalle gilt seit mittlerweile über zehn Jahren als eines der renommiertesten Kunsthäuser moderner und zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Mit etwa zehn bis zwölf Ausstellungen jährlich, von denen jeweils zwei bis drei als „Blockbuster“ mit einer Besuchererwartung von über 100.000 konzipiert sind, werden Besucherzahlen von etwa 280.000 bis 350.000 pro Jahr angepeilt und erreicht (siehe […]

>>

Berlin gibt Antworten, die Fragen aufwerfen …

Claudia Schmidt-Hahn

„Wir sind eine Studentengruppe aus Salzburg, vom Studienschwerpunkt Wissenschaft und Kunst, haben alle einen unterschiedlichen Background und wollen in drei Tagen die kulturellen Hot Spots Berlins kennenlernen.“ In drei Tagen? Das Programm ist dicht und abwechslungsreich. Ständig prasseln Eindrücke, Bilder und Informationen auf mich ein. Gegensätze werden hier gelebt, bunt ist nicht nur die East […]

>>

Berlin, abseits einer Lehrveranstaltung

Julia Demel

Was macht eine Studierende, wenn die Berlinexkursion zu Ende ist, der Rückflug aber erst in ein paar Tagen ansteht? Was bietet Berlin, das viele TouristInnen zwecks eines aufregenden Nachtlebenes und einer vielfältigen Clubszene besuchen und die Verkaterung als Mitbringsel eines Kurztrips in die Metropole mit nachhause nehmen? Nun, wenn man so gestrickt ist wie ich, […]

>>

Berlin – Impressionen

Eindrücke von der Berlin-Exkursion im Juni 2013, festgehalten von Ursula Posch. 1. Tag: Fritz Musictours Berlin Berliner Philharmonie – Education Programm Salon Zur Wilden Renate 2. Tag NGBK – Neue Gesellschaft für Bildende Kunst Künstlerhaus Bethanien Berlinische Galerie 3. Tag HAU Volksbühne   Video (von Nora Moritz):  https://vimeo.com/76261208

>>

This is how it happened

Ksenija Pantelic

Two bloggers, one feeling more of an an amateur while the other one more of a professional, set one day and talked about the Salzburg International Summer Academy of Fine Arts. The talk covered most of the questions that popped to mind when one thinks about the Academy. The diversity of classes, students and lecturing […]

>>

You are here

Julia Jung

Anfang Juli wartete Salzburg gespannt auf die Sommerszene 2013, die erstmals von der neuen Intendantin Angela Glechner konzipiert wurde. Und wahrhaftig sollte das heurige Programm ein fulminantes Feuerwerk der (inter-)nationalen Tanz-, Theater und Performanceszene werden: Das diesjährige Motto lautete „You are here“; inspiriert von dem allgegenwärtigen touristischen Zeigefinger auf der Salzburger Stadtkarte lud Angela Glechner […]

>>

Helmi Vent

Siglinde Lang

30 Jahre künstlerische Werkstättenarbeit betrieben, 30 Jahre unermüdlich um eine profunde Verbindung von Kunst und Wissenschaft engagiert, 30 Jahre lang mit höchstem persönlichen Aufwand den Aufbau und die internationale Etablierung von LAB INTER ARTS vorangetrieben, 30 Jahre exzellente Lehre geboten: Mit Helmi Vent, seit 1983 Professorin am Mozarteum Salzburg wurde im Mai 2013 eine herausragende […]

>>

Eine Bühne für „Jedermann“

Julia Jung

„Jeeeeeedeeeeeeeermann“ hallt es durch die Dämmerung eines lauen Augustabends in der Salzburger Altstadt. Und gleich noch einmal: „Jeeeeeedeeeeeeeermann“. Der Tod in Menschengestalt nähert sich dem reichen Mann, dessen Gewissen weder Mitgefühl noch Erbarmen kennt. Hunderte von Festspielgästen ergötzen sich an dem Spektakel, das Salzburg alljährlich in einen Ausnahmezustand versetzt. Das etwa eineinhalbstündige Sterben eines reichen […]

>>

Lebenskünstler – Lebenskunst

Katrin Galler

Als eine ihrer Studierenden nehme ich die Herausforderung gerne an, Helmi Vents Lehrveranstaltung mit dem Titel „Lebenskünstler-Lebenskunst“ in Worte zu fassen. Versuchen kann ich es allemal, versprechen aber nichts. Schließlich ist man entweder dabei und erlebt direkt und selbst – oder man lässt sich informieren. Wobei informiert zu werden eine andere Qualität hat, als etwas […]

>>

subnetTALK

Katrin Petter

subnetTALK ist ein offenes Dialogformat. In regelmäßigen Abständen werden SpezialistInnen und Interessierte eingeladen, über Themen im Spannungsfeld Kunst, Technologie, Netzkultur und Gesellschaft zu diskutieren. Es handelt sich um ein offenes Dialogformat: Die/der RednerIn gibt einen Impuls und wird anschließend Teil der Dialoggruppe. Das Ziel von subnetTALK ist es, einen Raum des persönlichen Dialogs und Austauschs […]

>>

Über das Scheitern

Katrin Petter

Aufbauend auf den Recherchen zum Scheitern in der Kunst- und Kulturproduktion sowie Wiener Orten des Scheiterns im Wintersemester 2012/2013 kuratierten Studierende im Rahmen der Folgelehrveranstaltung im Sommersemester die Ausstellung „Über das Scheitern“. Die Ausstellung widmete sich dem „Zum-Erfolg-verdammt-Sein“, indem sie das Scheitern hochhielt und damit kreativen Freiraum aufzeigte, um einen kritischen Blick hinter die Kulisse […]

>>

Recommended: „Go Public!“

Julia Jung

Folgende Bücher können wir als vertiefende Lektüre zum Thema „Go Public!“ empfehlen: Birgit Mandel: Interkulturelles Audience Development. Zukunftsstrategien für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen Jede (öffentliche) Kultureinrichtung versucht sich durch ein Alleinstellungsmerkmal auszuzeichnen: Manche bemühen sich um ein außergewöhnliches Programm, andere erarbeiten besondere Vermittlungskonzepte und wieder andere spezialisieren sich auf ein ausgewähltes soziales Milieu – nämlich ein […]

>>

Eine Reise zu Jean Cocteau

Eva Spambalg-Berend

Dichter und Maler, Librettist, Choreograph, Schauspieler, Autor von Romanen und Bühnentexten, Drehbuchautor und Filmregisseur … – Jean Cocteau hat sich in den unterschiedlichsten Formen des künstlerischen Ausdrucks souverän bewegt, und er war mit vielen anderen Künstlern seiner Zeit – wie Apollinaire, Picasso, Satie, Milhaud oder Poulenc – eng verbunden. Im vergangenen Sommersemester – genauer eigentlich […]

>>

Circuit of (Pop-)Culture.

Eva Kraxberger

Was ist Kultur? In welchem Kontext wird Kultur in unserer Gesellschaft produziert? Was bewirkt Kunst im öffentlichen Raum? Mit Fragen wie diesen setzte sich die Lehrveranstaltung Circuit of Culture and Contemporary Arts auseinander. Antworten darauf lieferten nicht nur die englischsprachige Gastprofessorin, Barbara O´Connor, sondern auch Studierende durch ihre eigenen Forschungsarbeiten. Ein Rückblick über die Auseinandersetzung […]

>>

Wie man sich zum Suchen entschließt und dabei findet

Sandra Bernhofer

Birte Endrejat ist eine Berliner Künstlerin, die das Beobachten zum Teil ihres künstlerischen Schaffens macht. Ihre Recherchen dafür scheinen oft ziellos und beginnen sehr unspezifisch. Ein spannender Zugang zur künstlerischen Produktion, der im November 2012 eine Handvoll StudentInnen des Mozarteums und der Uni Salzburg in einem Seminarraum im Kunstquartier versammelte. Wünsche und Vorstellungen an den […]

>>

Kunst & Kultur ermöglichen

Was braucht es, um kulturelle Projekte erfolgreich realisieren zu können? Ein durchdachtes inhaltliches Konzept? Finanzielle Mittel? Expertise in Recht und Politik? Oder sind doch motivierte MitarbeiterInnen der Schlüssel zum Erfolg? Antworten auf all diese Fragen wird Martin Lücke im kommenden Wintersemester geben. Der Professor für Musik- und Kulturmangement an der MHMK München präsentiert in seiner […]

>>

Hot Spot: Wien

„Wien ist anders“ – der bereits mehrere Jahrzehnte in der Stadtverwaltung verankerte Slogan hat einen Mythos geschaffen, der die Stadt bis heute nicht loslassen will. „Jetzt oder nie!“ lautet der aktuelle Slogan Wiens, dem eine Gruppe Salzburger Studierenden im Wintersemester 2013 folgen wird: Im November begeben sich die TeilnehmerInnen der Lehrveranstaltung „Hot Spots WIEN“, konzipiert […]

>>

Künstlerische Interventionen I

In dieser Veranstaltungsreihe diskutieren Studierende, Lehrende und Interessierte, wie künstlerische Interventionen soziale und politische Prozesse in Gang setzen und neue Perspektiven eröffnen können. Es werden Projekte präsentiert und diskutiert, sowie eigene Ideen entwickelt und als Interventionen im öffentlichen Raum vorgestellt. Diese öffentliche Gastvortragsreihe (u.a. Ljbomir Bratic, Marina Gržinić, Emma Hedditch, Klub 2, migrantas, microsillons, Rosa […]

>>

Money knowledge is power

Tobias Kösters

Seit im September 2011 der Zuccotti Park an der New Yorker Wall Street unter dem Motto #OCCUPYWALLSTREET von DemonstrantInnen besetzt wurde, ist die Occupy-Bewegung zu einem Symbol für weltweiten Graswurzel-Protest gegen ungerechte Einkommensverteilung, spekulativen Finanzhandel, Schuldenpolitik und die Macht der Finanzmärkte an sich geworden. In zahlreichen Städten und Ländern wurden die crossmedial vernetzten Protestaktionen aus […]

>>

Typografie und Zitierweise

Zitierweise Wir bitten um die Verwendung dieser Zitierweise:  Zitierweise Universität Salzburg Typografie Werktitel Im Fließtext Kursiv gesetzt, keine Anführungszeichen: z.B. „[…] wie beispielsweise das Wohnzimmer der TV-Serie Ein echter Wiener geht nicht unter, das […]“   Gedankenstrich (Halbgeviertstrich) Als Satzzeichen – „Was er damals also beinahe alles gehabt hätte […] – alles Dinge, über die […]

>>

Suchen und Finden – ein Seminar zur künstlerischen Recherche

Birte Endrejat

Was bedeutet künstlerische Recherche? Welchen Teil der eigenen Arbeit macht sie aus? Wozu recherchieren KünstlerInnen? Tun sie dies nach (eigenen) Regeln? Grenzt sich die künstlerische von der akademischen Recherche ab? Und nicht zuletzt: Kann künstlerische Recherche überhaupt definiert werden? Der Titel des Seminars ist von Manfred Sommers’ philosophischer Abhandlung entlehnt, die sich mit dem Suchen […]

>>

Impressum Issue #02

p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten p/art/icipate – Producing culture actively eJournal des Programmbereichs Contemporary Arts & Cultural Production eJournal of the program area Contemporary Arts & Cultural Production Herausgeber: Programmbereich Contemporary Art & Cultural Production, Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Universität Salzburg in Kooperation mit der Universität Mozarteum – Elke Zobl, Siglinde Lang Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Universität […]

>>

Zum Thema „ENGAGE! Kunst, Politik und kultureller Widerstand“

Florian Bettel

Es war das Jahr 2002, als Stephen Duncombe feststellte, dass die bewusste Entscheidung, aktiv an dem zu arbeiten, was Kultur ist und was Kultur sein kann, politische Bedeutung hat – dies gilt v.a. in einer Gesellschaft mit dem eingeschriebenen Funktionsprinzip, das zu konsumieren, was andere für einen produzieren. Seit geraumer Zeit kann man zudem beobachten, […]

>>

Artistic activism and cultural resistance: An interview with Stephen Duncombe

Florian Bettel, Elke Zobl

In 2002 Stephen Duncombe, theorist provocateur, published his Cultural Resistance Reader in which he laid out a theoretical framework to assess resistant practices in the field of culture. During the past decade Duncombe succeeded in linking theory and practice of cultural resistance and artistic activism. Together with Steve Lambert he founded The Center for Artistic […]

>>

(Wann) Soll politischer Aktivismus als Kunst anerkannt werden?

Jürgen Riethmüller

Die anscheinend zeitlose Debatte über „politische Kunst“ ist 2012 wieder verstärkt aufgeflammt. Im Zuge der documenta 13 ließ sich Kuratorin Carolyn Christov-Bakargiev mit dem Statement zitieren: „Bitte ‚keine explizit politische Kunst!“. Zuvor erregte die laut Presse „gescheiterte“ Berlin-Biennale 2012 Aufsehen – kuratiert von Artur Żmijewski –, für deren „aktivistisches“ Konzept von offizieller Seite erklärt wurde: […]

>>

HipHop Linguistics, Street Culture und Ghetto-Männlichkeit

Rosa Reitsamer, Rainer Prokop

Dieser Artikel lotet die soziale und politische Bedeutung der translokalen kulturellen Praxis von jungen, in Österreich geborenen und aufgewachsenen männlichen Rappern der zweiten Generation türkischer MigrantInnen aus. Die Rapper eignen sich die globalisierte HipHop-Kultur an, sie vermischen und vermengen diese Elemente mit Traditionen und Quellen der Kultur des Herkunftslandes ihrer Eltern sowie mit jenen der […]

>>

Im Gehen

Elke Krasny

Die Subjekte gehen durch die Stadt. Die Stadt geht durch die Subjekte. Die Körper der Subjekte gehen durch die Stadt. Die Stadt geht durch die Körper der Subjekte. Die Position der Körper und die Position der Subjekte ist in dem Wissen, das durch die Stadt geht, nicht deckungsgleich. Mit den Schritten, die die Subjekte setzen, […]

>>

Recht auf die Stadt – Soziale Bewegungen in umkämpften Räumen

Andrej Holm

Unter dem Stichwort „Right to the City“ (Mitchel 2003) konstituieren sich weltweit neue städtische Protestbewegungen, die gegen die neoliberale Hegemonie eigene Ansprüche an den städtischen Entwicklungen einfordern. Die Aktivitäten und Forderungen, die sich auf ein „Recht auf Stadt“ beziehen, sind dabei sehr vielfältig: In New Orleans fordern die MieterInnen der Sozialwohnungssiedlungen die Rückkehr in ihre […]

>>

Techno-Politics at WikiLeaks

Geert Lovink

Disclosures and leaks have featured in all eras, but never before has a non-state or non- corporately affiliated group done anything like WikiLeaks. Founded in late 2006, WikiLeaks gained global notoriety throughout 2010 in four waves: the first in April was the release of a video from a US helicopter’s cockpit recording the killing of […]

>>

Der Widerstand der Faulheit oder warum der Connaisseur ein Mythos ist

Luise Reitstätter

Veranschaulicht man sich das Ideal einer Kunstrezipientin oder eines Kunstrezipienten, erscheint die Figur eines gebildeten, feinsinnigen Menschen, der sich bei voller Konzentration und weihevoller Stille der Kunst hingibt. Die Kunstbetrachtung selbst versteht sich als höchste Form des „Prozesses der Zivilisation“ und als außeralltägliches Erlebnis, dessen sakrale Ritualhaftigkeit sich im gereinigten und von Außeneinflüssen abgeschirmten Ausstellungsraum […]

>>

Aktionismus in der russischen Gegenwartskunst zwischen Kultur und Politik

Viola Hildebrand-Schat

Zur Auffassung von kulturellem Widerstand 2002 erscheint mit dem Cultural Resistance Reader ein von Stephen Duncombe herausgegebener Sammelband zu Formen des Widerstands, die weniger aus einem konkreten Anlass resultieren, als sich gegen grundsätzliche Gegebenheiten richten, und die sich über kulturelle Praktiken, Verhaltensformen oder auch demonstrative und provokative Manifestationen äußern. Die multidisziplinären sowie aus unterschiedlichen historischen […]

>>

„… so’n bisschen United Colors of Benetton“

Marina Belobrovaja

Seit seinem Inkrafttreten im Jahr 1981 wird das schweizerische Asylgesetz laufend revidiert und die damit einhergehenden Verschärfungen werden stets von rechtspopulistischen Kampagnen der Schweizer Volkspartei SVP begleitet. Die SVP wendet hierfür enorm hohe finanzielle Mittel auf und setzt neben großflächiger Plakatierung im öffentlichen Raum auf eine starke Präsenz in den Schweizer Medien – nicht nur […]

>>

A genealogy of affective politics

Giulia Cilla

Introduction When talking about memorial politics, especially in South America, it is almost impossible to dismiss and consequently not to acknowledge affective politics as the non-institutional origin of memorial politics. In this article I specifically refer to the last military dictatorships in South America during the decades of the 1970’s and 1980’s. During this period […]

>>

PARTIHIHIZIPATION! Oder: Sind wir schon souverän?

Andreas Mayer-Brennenstuhl

Sie haben richtig gelesen: Partihihizipation. Hihi, kein Schreibfehler, sondern Absicht. Hier macht sich jemand lustig über einen Begriff, der derzeit ziemlich ernst genommen wird, meines Erachtens zu ernst. Dieser Begriff, oder viel mehr das, was hinter ihm steckt, drückt ein Zeitgeist-Phänomen aus, das sich eigentlich im Begriff selbst schon desavouiert und dennoch von Politikern so […]

>>

Female Makers

Stefanie Wuschitz

Introduction There has been a shift in technology. A shift from the habit of purely consuming technology as a commodity, such as a device, gadget or phone application, towards the trend of wanting to understand, take apart, play with and make technology by yourself. “Do-It-Yourself” (DIY) has become an essential topic in art, design and […]

>>

900 Million Friends?

Florian Bettel, ohnetitel

Unterschiedliche Zugänge zu Social Media und deren vielfältiger Einsatz im Kunst- & Kultursektor waren in den vergangenen Monaten im Fokus der Lehrveranstaltung „900 Million Friends?“ (Florian Bettel gemeinsam mit ohnetitel) des Programmbereichs Contemporary Arts and Cultural Production am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst. Die beiden Medienkünstler Günther Friesinger und Gordan Savičić ermöglichten den Studierenden eine abwechslungsreiche […]

>>

Friends Quartett

Birgit Ortner

1. Einleitung Ein Spiel ist eine Tätigkeit, die beruflich ausgeübt werden kann, aber hauptsächlich unterhalten und Vergnügen bereiten soll (vgl. Caillois 1982: 27). Das Friends-Quartett entspricht dieser Definition nur bedingt, denn je nachdem, wie viel den Spielern ein Freund oder ihre Selbstinszenierung im virtuellen Raum bedeutet, kann der Einsatz unangenehm bis schmerzlich sein. Die Intention […]

>>

IN AND BETWEEN THE (RE)PUBLIC

Shushan Avagyan

The Queering Yerevan Collective (QY) has named and defined itself variously since 2007, when a group of artists, writers, cultural critics and activists started to collaborate with each other in various forms to mainly “queer,” appropriate, and use the capital of Armenia, Yerevan, as an experimental space for new cultural production. From the very beginning, […]

>>

Öffentlichkeit und Mobilisierung

Die Symposienreihe „Context Hacking“ untersucht im Rahmen von Vorträgen und Workshops international tätiger KünstlerInnen, KuratorInnen und TheoretikerInnen inwieweit Kategorien wie Spaß, Spiel und Humor in der Kulturproduktion eingesetzt werden (können)? Am 18. Oktober widmeten sich Stefanie Wuschitz und Alessandro Ludovico Themen der Öffentlichkeit und Strategien der Mobilisierung. Alessandro Ludovico ist Medienkritiker und seit 1993 Herausgeber […]

>>

Kunst, Politik und Inszenierung

Die Symposienreihe „Context Hacking“ untersucht im Rahmen von Vorträgen und Workshops international tätiger KünstlerInnen, KuratorInnen und TheoretikerInnen inwieweit Kategorien wie Spaß, Spiel und Humor in der Kulturproduktion eingesetzt werden (können). Am 8. November widmeten sich Brigitte Felderer und Markus Hametner dem Spiel im urbanen Raum und dessen kultur-/kunsthistorische sowie politische Bedeutung und wie man es […]

>>

Narration und Inszenierung

Die Symposienreihe „Context Hacking“ untersucht im Rahmen von Vorträgen und Workshops international tätiger KünstlerInnen, KuratorInnen und TheoretikerInnen inwieweit Kategorien wie Spaß, Spiel und Humor in der Kulturproduktion eingesetzt werden (können). Am 29. November widmeten sich God’s Entertainment und Günther Friesinger den Fragen, wie die Grenzen des Theaterraums heute zu fassen sind und wie man Narration […]

>>

„Wir kennen die Bodenlosigkeit dieser Realität, auf der wir stehen“

Hildegund Amanshauser

Der steirische herbst 2012 stand unter dem Motto Truth is concrete und präsentierte u.a. ein sieben-tägiges Marathon-Camp – 180 Stunden non-stop Vorträge, Performances, Workshops mit mehr als 250 TeilnehmerInnen aus aller Welt. Adaptation hieß die dazugehörige herbst-Ausstellung, von und mit Babi Badalov, Zbyněk Baladrán, Ondřej Buddeus, Loulou Chérinet, Hafiz, Vít Havránek, Shady El Noshokaty, Lia […]

>>

Why we do cultural work in spite of it all…

Günther Friesinger

To be a cultural worker, either on a voluntary basis or trying to make a living off it, has in the last couple of years become an increasingly precarious life plan – not just in Austria. The terms under which the huge majority of free and independent forms of cultural work are forced to operate […]

>>

Über das Scheitern

Florian Bettel

Das Scheitern wird in der künstlerischen Produktion auf vielfältige Weise in den Schaffensprozess eingebunden. Großen Triumphen muss oftmals eindrucksvolles Scheitern vorausgehen, damit der Erfolg noch glanzvoller erscheinen kann. Wie Scheitern als Strategie in die Kulturproduktion übernommen werden kann, untersuchten Florian Bettel, Günther Friesinger und Studierende des Programmbereichs Contemporary Arts & Cultural Production im Wintersemester 2012/13 […]

>>

Tacheles steht für Klartext sprechen, oder? | Tacheles, quo vadis?

Julia Jung

Berlin. 30. Juli 2012. U-Bahnstation „Oranienburger Tor“. „Entschuldigung. Wo finden wir denn das Kunsthaus Tacheles?“ schallt’s mit österreichischem Akzent durch das Berliner Großstadtgewirr. Zwei Salzburgerinnen begeben sich auf die Suche nach dem autonom verwalteten Zentrum, in dem sich KünstlerInnen aus der ganzen Welt zusammenfinden, um dort gemeinsam kreativ zu sein. Eine sympathische junge Frau hebt […]

>>

living rooms – Politik der Zugehörigkeiten im Wiener Gemeindebau

Dazugehören oder nicht dazugehören? Antwort auf diese Frage gibt nicht unbedingt die Person, die sie stellt, sondern es sind zumeist andere, die Grenzen der Zugehörigkeit ziehen, festigen und verschieben. Dass die Frage, wer dazu gehört und wer nicht, mehr als nur sentimentalen Wert besitzt, zeigt sich in der erfolgreichen politischen Mobilisierung von Zugehörigkeit: Politische Parteien […]

>>

Kunst & Social Media

Elisabeth Schmirl: Squares. 2009 von Josef Kirchner Elisabeth Schmirl, bildende Künstlerin aus Salzburg und Mitbegründerin des Projektraums „periscope“ , beschäftigt sich in Teilen ihrer Arbeit mit digitalem Bildmaterial, das sie über aktive Suche im Internet findet. Präziser formuliert nimmt sie sich scheinbar privater Bilder fremder Menschen an, die diese allerdings der Öffentlichkeit freiwillig zur Verfügung […]

>>

DIY­Aktivismus im Third Wave Feminism am Beispiel Riot Grrrl

Rossana Gutmann

Seit den 1990er Jahren hat, vor allem im angloamerikanischen Sprachraum, ein neuer poststrukturalistischer Feminismus Gestalt angenommen. Unter dem Begriff Third Wave Feminism zusammengefasst, positioniert er sich sowohl in Abgrenzung als auch im Anschluss an den Second Wave Feminism der späten 1960er/1970er Jahre. (vgl. Harris 2008: 5) Seine zentralen Inhalte, Theorien und Strategien bilden die Basis […]

>>

CfA: p/art/icipate #03 – GO PUBLIC! Kunst, Kommunikation und Öffentlichkeit

Siglinde Lang

Kunst braucht Kommunikation braucht Öffentlichkeit: Ohne Öffentlichkeit wird Kunst nicht als Kunst wahrgenommen. Kunst ohne Kommunikation läuft ins Leere. Kunst ohne Öffentlichkeit verfehlt ihr Potential. Denn Öffentlichkeit braucht Kommunikation als Voraussetzung, um im Sinne Habermas einen demokratischen Diskurs (oder demokratische Partizipation) bzw. einen gesellschaftlichen Selbstverständigungsprozess zu initiieren, „in dem Normen und Werte ausgehandelt, Regeln für […]

>>

CfA: p/art/icipate #03 – GO PUBLIC! Art, Communication and the Public

Siglinde Lang

Art needs communication needs the public: without a public art is not perceived as such, art without a public misses its potential. And a public needs communication as a prerequisite to a democratic discourse. According to Habermas communication is understood as a social process, by which “standards and values are negotiated, rules for social interaction […]

>>

p/art/icipate #02 – Projektausschreibung für den Open Space des eJournals

Künstlerische Arbeiten im Open Space Die zweite Ausgabe des eJournals p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten erscheint im März 2013 zum Thema „ENGAGE! Kunst, Politik und kultureller Widerstand“. Für den sogenannten Open Space des eJournals suchen wir künstlerische Beiträge, die sich mit dem Thema der kommenden Ausgabe auseinandersetzen. Für detaillierte Informationen siehe Call for Articles. Wer […]

>>

CfP: A QY Happening, Yerevan, August 2–3, 2013

The Republic can be viewed as a mode of transition from the communist rule to a post-communist phase, especially with the springing up of new (in)dependent nation-states after the break-up of the Soviet Union. But what or who are the “publics” on which the (Re)public is based? Historian Joan Landes finds an etymological connection between […]

>>

PARADIGMATA – Zeitschrift für Menschen und Diskurse

Die PARADIGMATA betrachtet die Zusammenhänge der verschiedenen Facetten des menschlichen Lebens. Als Kind der Anthropologie ist sie eine Denkerin, eine bekennende Pluralistin, die sich mehr als nur einer Strömung verpflichtet fühlt und aus Kontroversen verschiedenster Disziplinen neue Perspektiven eröffnen will. Im Sinne des Zeitgeistes will sie Grenzen niederreißen und neue Räume schaffen, mit schweren Inhalten […]

>>

Mission Statement

Anlog zu den Prämissen des Programmbereichs widmet sich das eJournal p/art/icipate aus interdisziplinärer Perspektive der Analyse künstlerischer und kultureller Praxis in ihren kontextuellen und kommunikativen Strukturen. Der Fokus liegt dabei in der Reflexion und Untersuchung der prozesshaften Entwicklung kultureller sowie künstlerischer Interventionen und ihrer Strategien im Kontext (öffentlicher) Rahmenbedingungen. Das eJournal p/art/icipate stellt in spezifischen Themenausgaben unterschiedliche […]

>>

Impressum

p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten // p/art/icipate – Producing culture actively eJournal des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst & Kulturproduktion // eJournal of the program area Contemporary Art & Cultural Production Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Universität Salzburg in Kooperation mit der Universität Mozarteum // Focus area Science & Art, University of Salzburg in cooperation with University Mozarteum […]

>>

Impressum Issue #01

p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten // p/art/icipate – Producing culture actively eJournal des Programmbereichs Contemporary Arts & Cultural Production // eJournal of the program area Contemporary Arts & Cultural Production Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Universität Salzburg in Kooperation mit der Universität Mozarteum // Focus area Science & Art, University of Salzburg in cooperation with University Mozarteum www.p-art-icipate.net […]

>>

Vorwort

Gerbert Schwaighofer

Mit dem eJournal p/art/icipate geht der Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst neue Wege der Wissensvermittlung. Der Programmbereich Contemporary Arts & Cultural Production unter der Leitung von Elke Zobl hat das Internet bewusst gewählt, um möglichst vielen Interessierten eine Teilhabe an einem aktiven Diskurs über unterschiedliche Aspekte zeitgenössischer Kunst sowie des Kulturmanagements zu ermöglichen. Das eJournal ist […]

>>

Zum Thema „Initiate! I am a Cultural Producer“

Elke Zobl, Siglinde Lang

Seit mittlerweile fast zwei Jahren befassen wir uns am Programmbereich in Forschung, Lehre und Vermittlung in einer kritischen Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst- und Kulturproduktion sowie mit der Erforschung ihrer Kontextfaktoren und Zusammenhänge. Viel Aufbauarbeit wurde bereits geleistet: Der erste Lehrgang des neu gegründeten Universitätslehrganges„MA in Cultural Production“ wird im Wintersemester 2012/2013 abschließen, die von den […]

>>

Introduction: INITIATE! I am a Cultural Producer

Siglinde Lang

INITIATE! Dieser scheinbar so simple Imperativ beschreibt nicht nur treffend unseren als Erstausgabe gestalteten Themenschwerpunkt, sondern bedeutet auch einen, wenn nicht gar den wesentlichen Schritt im sogenannten „kulturellen Bedeutungskreislauf“ – vor allem, wenn ein aktives und bewusstes Mitgestalten dessen, was als Kultur verstanden wird, angestrebt wird. Da dieser Prozess der kulturellen Mitbestimmung oft von Einzelpersonen […]

>>

„Gemeinsam die Stadt zum Blühen bringen“

Laila Huber

1. Eine neue Ordnung des Sinnlichen Ausgehend von Jaques Rancières (2008) Überlegungen zur „Aufteilung des Sinnlichen“ [= Le partage du sensibel] und den daraus abgeleiteten Bedingungen, die die Teilhabe an einer Gemeinschaft festlegen, befasst sich vorliegender Beitrag mit dem Gemeinschaftsgarten als Format kollektiver kultureller Praxis zwischen Kunst und Politik. In den letzten zehn Jahren boomten […]

>>

Investigating the Matrix of Cultural Production

Elke Zobl, Siglinde Lang

“We are moving […] toward [a world] in which everyone has a more active stake in the culture that is produced.“ (Jenkins et al. 2006, S. 10) Artistic practice as one form of cultural production exhibits a central feature that relates it to the irritation of what is described as “common sense“ (Van den Berg 2008: 79). […]

>>

Cultural Production in Theory and Practice

Elisabeth Klaus, Elke Zobl

“Doing” Culture Cultural production is the magic word in our teaching and research. It appears in the title of the international MA programme. It is also a lived experience in the context of the students’ master theses. But what exactly does the term refer to? We are all constantly involved in producing culture. While living […]

>>

ART GOES CULTURE

Siglinde Lang

Whether and to what extent can „arts and cultural management“ refer to a field of contemporary artistic production that intends to initiate cultural and social processes? This is the key question of the research project „Art goes Culture“ which forms the basis for this work-in-progress report. In the context of contemporary artistic and cultural developments […]

>>

Culture Jamming

Daniela Prantl

Culture Jamming (vgl. z.B. Dery 1993; Lasn 2000  und 2005; Klein 2005) ist eine im weitesten Sinne politisch-kulturelle Bewegung, die mit gesellschaftlich zirkulierenden Zeichen und Symbolen spielt, diese subversiv umdeutet und kreativ in neue, ungewohnte Kontexte rückt. Subversion kann als eine Grundtechnik der Jammer verstanden werden und meint die „Verdeutlichung von Paradoxien, Irritationen und Umdeutungen, […]

>>

Zehn Jahre Ladyfest

Elke Zobl

Eine der interessantesten Transformationen in der Jugendkultur seit den 1990er Jahren ist die steigende Zahl an Jugendlichen, die als aktive kulturelle ProduzentInnen eine große Vielfalt an Filmen, Musik und Medien hervorbringen. Ein neues Phänomen in der weiblichen Jugendkultur ist das Wachstum von queer-feministischen Festivals, den so genannten Ladyfesten. Ladyfeste sind nicht-kommerzielle, kulturelle Festivals, die von […]

>>

„Kultur kollaborativ produzieren“

Siglinde Lang, Elke Zobl

Unterrichten kann eine Menge Freude bereiten – und im Idealfall sind auch wir als Lehrende gleichzeitig Lernende. Diese Erfahrung haben zumindest wir, die beiden Lehrveranstaltungsleiterinnen von „I am a Cultural Producer I+II“ gemacht. Und da die Studierenden bzw. Die Kulturproduzentinnen in ihrer Dokumentation bereits einen umfassenden Einblick in die Projektentwicklung und Ausstellungsgestaltung geben, möchten wir […]

>>

ohnetitel – netzwerk für theater und kunstprojekte

Es ist uns ein besonderes Anliegen, nicht als artfremde „Künstler“ in den Stadtteil einzubrechen, sondern im Austausch mit den Menschen vor Ort zu sein; stehend für eine Kunst, die nicht abgehoben ist, sondern etwas Spannendes und Aktuelles sein kann; eine Kunst, die aus dem Alltag entführen kann, aber doch ins Alltägliche zurückführt; eine Kunst, die […]

>>

Die Jugendplattform junQ.at

Siglinde Lang

2011 wurde junQ.at in der Sparte „Initiative Kulturarbeit“ mit dem oberösterreichischen Landespreis ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass aktiv Gestaltungsmöglichkeiten in der Kulturarbeit wahrgenommen und aufgriffen wurden. Im Gespräch mit Siglinde Lang erläutert der Initiator der Plattform, Daniel Friesenecker, seine Motivation, den Entstehungsprozess und wie Social Media in der Jugendarbeit eingesetzt werden können. […]

>>