Interview mit Alexander Koch

Die Gesellschaft der Neuen Auftraggeber in Deutschland realisiert künstlerische Projekte, die auf Initiative der Zivilbevölkerung entstehen. Unter der Leitung von Alexander Koch findet derzeit eine fünfjährigen Pilotphase statt, die von der Kulturstiftung des Bundes und mit Unterstützung der Fondation de France gefördert ist. In unterschiedlichen, meist strukturell benachteiligten Regionen erarbeitet das insgesamt über 20-köpfige Team aus Mediator*innen, Koordinator*innen und Mitarbeiter*innen gemeinsam mit Bürger*innen und namhaften Kunstschaffenden orts- und kontextbezogene Projekte. Einschränkungen in Bezug auf künstlerische Sparten gibt es dabei keine. Gemeinsam ist den Arbeiten, dass sie soziale Dringlichkeiten mit künstlerischen Methoden anzugehen suchen.

Alexander Koch (*1973) ist Kurator, Autor, Galerist und Kulturmediator. Es ist Mitbegründer der Galerie KOW in Berlin, deren Programm international für eine gesellschaftlich orientierte Kunst steht. Zugleich ist er seit 2007 Co-Initiator und seit 2009 Leiter der Neuen Auftraggeber in Deutschland. Nach dem Studium der bildenden Kunst war Koch 2000–2005 Dozent an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Zahlreiche Ausstellungen, Veröffentlichungen und Vorträge reflektieren seit 1998 die institutionellen und ökonomischen Transformationen der jüngeren Gegenwart und deren Konsequenzen für die zeitgenössische Kunst.

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