Soziale Wärme oder die Freude an der Neugierde

Seit 1993 findet das oberösterreichische Festival der Regionen alle zwei Jahre außerhalb der städtischen Ballungsräume und kulturellen Zentren statt. Zu wechselnden Themen – 2019 war es „Soziale Wärme“ – werden Diskussionsprozesse in Gang gesetzt und Zukunftsvisionen entwickelt. Mit dem Ansatz, soziale Themen und alltägliche Lebenswelten mit zeitgenössischer Kunst zu bearbeiten, zielt das Festival auf den Dialog zwischen der Bevölkerung vor Ort sowie lokalen, regionalen und internationalen Künstler_innen ab.

Andrea Hummer,* seit Ende 2018 kaufmännische Leiterin des Festivals der Regionen, beleuchtete verschiedene partizipativ angelegte Projekte des Festivals der Regionen 2019 – und sprach über Möglichkeiten und Hürden, Menschen in der Region dafür zu begeistern, sich auf die Projekte und Experimente einzulassen.

Organisation, Konzeption, Moderation: Anita Moser

Andrea Hummer ist Kulturarbeiterin und kaufmännische Leiterin des Festivals der Regionen.
Sie war in den 1990er Jahren Geschäftsführerin der IG Kultur Österreich (igkultur.at), Mitgründerin des eipcp/european institute for progressive cultural policies (eipcp.net) und Mitherausgeberin von transversal texts (https://transversal.at). Sie hat zahlreiche Ausstellungen, Konferenzen und Veranstaltungen konzipiert und organisiert. Ihr Schwerpunkt ist Kulturarbeit an der Schnittstelle von Politik, Soziales, Flucht/Migration und Aktivismus.
Seit Ende 2019 ist sie kaufmännische Leiterin des Festivals der Regionen.

Foto: Andrea Hummer, © Hojda Stojka

*Ursprünglich war das Gespräch mit Airan Berg, künstlerischer Leiter des Festivals der Regionen, angekündigt, der leider absagen musste.