Interview mit Stefania Pitscheider Soraperra

Das seit 20 Jahren bestehende Frauenmuseum Hittisau ist im Bregenzerwald in Vorarlberg beheimatet – und damit weltweit das einzige Haus dieser Art in einer ländlichen Umgebung. Die Aufgabe des Museums ist, Frauengeschichte und Kulturschaffen von Frauen zu dokumentieren, zu erforschen und sichtbar zu machen und dabei auch breite Bevölkerungskreise vor Ort einzubinden. Welche Strategien kultureller Teilhabe dabei zum Einsatz kommen, zeigt Stefania Pitscheider Soraperra, seit 2009 Direktorin des Museums, im folgenden Gespräch auf. Sie gibt außerdem Einblicke in die Entwicklung des Hauses, in kulturpolitische Herausforderungen und in die Rolle des Museums als Ort der Ermächtigung von Frauen sowie als „Ort der Reibung“. Schwierige Aspekte – etwa die patriarchalen Strukturen, „die hier vielleicht ausgeprägter sind als anderswo“, oder Unterfinanzierung – kommen ebenfalls zur Sprache.

Stefania Pitscheider Soraperra ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kulturmanagerin. Ihre beruflichen Stationen waren die Kunsthalle Wien, das Kunsthistorische Museum, die Shedhalle St. Pölten, ArtDesign Feldkirch und die Künstler*innengruppe WochenKlausur. Seit 2009 leitet sie Österreichs einziges Frauenmuseum in Hittisau im Bregenzerwald (Vorarlberg).

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