Im Gespräch mit Roger Aeschbach von Startcamp Schweiz

„Es ist unsere Arbeit, einen Raum, ein Gefäß, ein Netzwerk für Partizipation zur Verfügung stellen.“

 

stARTcamp.ch ist als Austausch- und Vernetzungsplattform angelegt. Der Verein setzt sich für die „Förderung der Nutzung von partizipativen Medien (Web 2.0) im Rahmen der künstlerischen Arbeit, der Öffentlichkeitsarbeit, des Wissensmanagements und der Administration im Kunst- und Kulturbereich“ ein. Neben dem konkreten Austausch vor Ort soll die internationale Vernetzung der Beteiligten Institutionen und Kunstschaffenden gefördert werden. Angesprochen sind Kulturschaffende und Interessierte, die sich mit digitalen und sozialen Medien befassen. Um aktuelle Projekte zu präsentieren, Fragen und Herausforderungen rund um die digitalen Medien zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen wird das Format Barcamp1 eingesetzt.

Zu folgenden Themen wurden zwischen 2015 und 2019 stARTcamps abgehalten: Kultur digital erzählen, 2015, Basel; Der digital erweiterte Kulturraum, 2016, Bern; Soziale und partizipative Medien im Kultursektor: eine Standortbestimmung, 2017, Les Arsenaux – Sion; Gamification im Kultursektor. Interaktivität, Partizipation und spielerisches Lernen, 2018, Aarau; Third Places. Neue Formen und Räume der Begegnung in Kulturinstitutionen, 2019, Genf. 2020 steht unter dem Thema Dezentral. (Vgl., stARTcamp Schweiz, 2020)

1 „Ein Barcamp (auch Unkonferenz oder Ad-hoc-Nicht-Konferenz) ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen.“ (vgl: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp, abgerufen 2.6.2020