Kunst, Politik und Inszenierung

Die Symposienreihe „Context Hacking“ untersucht im Rahmen von Vorträgen und Workshops international tätiger KünstlerInnen, KuratorInnen und TheoretikerInnen inwieweit Kategorien wie Spaß, Spiel und Humor in der Kulturproduktion eingesetzt werden (können).

Am 8. November widmeten sich Brigitte Felderer und Markus Hametner dem Spiel im urbanen Raum und dessen kultur-/kunsthistorische sowie politische Bedeutung und wie man es als Methode des „Context Hacking“ nutzbar machen kann.

Brigitte Felderer ist Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin. Sie lehrt an der Univ. f. angewandte Kunst Wien. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zu Themen der Zauberkunst, der Stimme als Medium sowie des Spiels. Zuletzt erschienen: Spiele der Stadt. Glück, Gewinn und Zeitvertreib. Wien/New York 2012 (= Passagen des Spiels IV, hrsg. gem. mit Ernst Strouhal u. Manfred Zollinger).
Spiele der Stadt im Wien Museum

Markus „fin“ Hametner hat mit „Play:Vienna“ 2012 Österreichs erstes Festival für Spiele im öffentlichen Raum (mit)organisiert und konnte in dieser Funktion SpielerInnen bereits mehrmals erfolgreich in Wien, Berlin und Austin, Texas, auf ihrer Jagd durch den urbanen Raum delegieren. Er engagiert sich im Hackerspace „Metalab“ und arbeitet an der Schnittstelle von Journalismus und Internet.
Website von Markus Hametner

8. November, 14:00–19:30 Camerata Saal im KunstQuartier
2. Symposium der Reihe „Context Hacking“ – Schmäh, Intervention und Inszenierung in der Kulturproduktion
Organisation, Konzeption: Günther Friesinger und Florian Bettel

Videobeitrag von Dilara Akarcesme, Katrin Galler, Tobias Hofer, Katharina Höllmüller, Roland Holzinger, Michaela Krieg, Hannah Lindermayer, Manuel Riemelmoser

In Kooperation mit FS1 – Community TV Salzburg

(2013): Kunst, Politik und Inszenierung. In: p/art/icipate – Kultur aktiv gestalten # 02 , http://www.p-art-icipate.net/cms/kunst-politik-und-inszenierung/